Berlin / Friedrichshain / Samariterviertel – das ist unser Kiez, da befindet sich auch Moellus HQ. Mitten in der Mitte die 1894 von der damaligen Kaiserin AKA „Kirchenguste“ eingeweihte Samariterkirche („Ej hier gottlose Unterschicht, habta ein hyppsches Gotteshaus, geht mal wieder beten! #kthxbye“) und ringsherum praktische Wohneinheiten fürs damalige analoge und heutige digitale Proletenpack. Mission Sanierungsgebiet wurde 2008 für accomplished erklärt, zur Zeit werden noch die letzten anglo-amerikanischen Bomberlücken von mal mehr und mal weniger protzigen Gentrifizierungsbauten geschlossen. (Es werden noch Wetten angenommen, wann die grüne Lunge direkt uns gegenüber zubetoniert wird. Glaube, ich hab da lieber die lokalen Piwo-Penner auf ihren Bänken als noch eine Panamera-Cluster-Hausgemeinschaft.)
Und neulich jedenfalls hatte ich da mal ein schönes Bausündchen im Bilde festgehalten: Antike Bodenfliessen meeten real-existierendes Gitterrost-in-Beton-Ensemble – die Städtebau-Experten unter euch mögen mich da gern korrigieren.
Sieht scheisse aus, ist aber nice authentisch. Sowas müsst auch ihr knipsen, solange es noch geht! #hausaufgabe
Ich gestern so am fru the Kiez Schlendern passing the Mathe-Eliten-Schmiede und entdecking this: was mit Streetart und reminding me of a Wappen or so. Ich glaub, das ist was Offizielles. Foto gemacht, falls Streetart-Polizei kommt und abkratzt. Das Kunstwerk mein ich.
da so! /via fantastic OpenStreetMap and fantastic OpenLayer
Jetzt mal ohne Scheiss: Ist ermittelbar – also Künstlername of coz – wer das gezaubert hat? Gibt’s Streetart Directory oder sowas? Please F1! #kthxbye /cc @barbnerdy
“Und, haste schon Google F1 installiert?” – der Ex-Ossi-Chef am most recent Sonntagnachmittag so mit aktueller IT-Frage beim durch Fhain-Pberg-Grenzgebiet schlendering, Eis essing und den Kids beim Herumtollen (kuhles Wort!) zuwottsching. Nee, hab ich natürlich nicht, maximal den Hochglanzprospekt angekiekt, so wie ihr vermutlich auch schon. Hier … Dings … Google hat sich da ein eigenes MySQL mit Cloud Frontpage Extension gebastelt und das Standard-LAMP-Datenbänkchen damit wohl auch schon fleissig ersetzt. Vorne legacy SQL, hinten hippes NoSQL Gedöns mit angesagter Verteiltheit und so. Wenn es installable ist, brauch ich ne geo-weit-entfernte Jiffybox-Instanz (GIbt’s schon RZ in Nippon?).
Weiterer bedeutender Punkt des spontanen InternetzCamps aufm Playground war Drupal. Hell freezing over! Der ewige Drupal-Verweigerer hat sich nun anscheinend echt in diese Richtung geöffnet, die Aktion mit dem eBuch-Kauf (was mit OpenLayers und Mapping, uh!) unterstreicht das. Na siehste – geht doch. :)
Kleiner Bunkerberg
was für Hoppe/Schauerhammer
Blick rüber nach Pberg
Kleiner Bunkerberg
Ach, schon wieder nur Computerscheisse. Realisierend, dass ich vorm Mont Klamott (Link enthält u.a. Musik) stehe (jedenfalls dachte ich das zu diesem Zeitpunkt), spontane innere mal-hoch-schlender-Beschlussvorlage und -Beschlussfassung auch. Nicht unbedingt mit dem Aufstieg zu Preikestolen oder gar Kjerag (Habe ich diesbezüglichschon mal was ins Internetz reingeschrieben?) vergleichbar: auf 48 m Cityhöhe biste in wenigen Minuten. Paar Fotos mit dem Mobilfunktelefon gemacht und gewundert, wo denn hier ein gesprenger Bunker zugeschüttet sein soll – ich. Des Rätsels Lösung für alle Nixblicker: Mont Klamott ist der Grosse Bunkerberg – der mit dem Einstieg in die Ruine. Die entsprechende Seite des fantastischen Vereins Berliner Unterwelten wurde vom Leser eventuell bereits angeklickert. Also: Mont Klamott Annäherung dann beim nächsten Drupal-Sprech im Volkspark. #rtm
oben aufm Kleinen Bunkerberg, 48 m
Man kennt das ja: gerade erst war Wochenende und schon bekommste keine Tschekkung mehr, was da los war. Aber anno 2012 kannste ja die miniTL auf Path nachscrollen und erinnerst dich dann doch: Tags zuvor weilte ich nämlich auf Einladung der anonymen Flugzeug-Ablichter bei einem als JugendweiheCamp getarnten Samstags-Treffen. Wetter war fototechnisch sehr gut (paar Watte-Clouds fürn Kontrast), und ich konnte mich höchstpersönlich davon überzeugen, dass TXL aktuell noch in Usage ist: brutalst möglicher Landevorbereitungs-Traffic dort oben w pankowje.
Und passend zu dieser Nachmittagsbeschäftigung ein App-Test. Die Path-Heinis haben es eventuell neulich mitbekommen – ich hatte so eine Luftkraft related App fürs PoserPad eingeshoppt: Flightradar24 Pro.
Flightradar24 Pro aufm PoserPad
Die kann eingeschränkt das, was unsere FuTT (genau, Funktechnischen Truppen :) in Perfektion beherrschten: scanning the Luftraum. App starten, Location suchen lassen und gucken, was da so in der Nähe herumfliegt. RC Stuff und Mathias Rust Helden werden nicht dargestellt, aber gemeiner Ferien- oder Businessflieger bewegen sich quasi in Echtzeit über das Display. An dieser Stelle kommt natürlich die Frage “Krass, wie machen die das?”. Unterhalten die Fluggesellschaften oder Airbases Azubis, die permanent Flugdaten ins Internetz reintippen, damit sich Apps wie Flightradar24 da bedienen können. Unwahrscheinlich, stimmt. Wer jetzt ein A, ein D, ein S und ein B kaufen möchte, wird darauf kommen: ADS-B. So nennt sich die Magic, mittels der aktuelle Flieger die Flugdaten rauspusten, die dann auch die genannte App verwendet. Grossartig.
Und hier der Überflug der oben angekündigten KLM 1833:
so, gleich Überflug
Achtung, gleich!
Überflug quasi now
whow, Überflug
Apropos Luftkraft: Die ILA 2012 soll unabhängig vom BER Theater planmässig im September stattfinden: “Ab Freitag, 14. September, bis Sonntag, 16. September, ist die ILA für Fach- und Privatbesucher offen.” Und falls jemand Kenntnis von einer vorher stattfinden tollen Airshow Kenntnis hat, bitte Bescheid geben.
"nugg.ad Piwo in #fhain, 1830 Uhr" – meldete der Datenkrake-Kalender bereits am Wochenende, gestern Abend dann also: Blechbilderbar in der Simon-Dach-Strasse – Lokation bis dato unbekannt, besoners auffallende Blechbilder gab’s irgendwie auch keine (aber dafür musikalische Unternalung fietschering Synthie-Pop aufm hyppsch gestalteten Klo).
Kulturprogramm: Das Erlang-Mädchen hatte zum PiwoCamp (oberkuhlerweise gleich in meiner bay area, siehe unten) gerufen – da sprangen die Nerds natürlich just. Nach den Monaten der Trennung mal wieder in riehl quatschen und so. (Offenbar ist biste noch imme nicht drüber weg, wa? :) Und obwohl ich mich im Office hektischerweise extra noch auf die trending topics #riak und #rabbitmq und #erlang sowieso vorbereitet hatte – war voll fürn Arsch: nix mit spontaner Mini-Buzzwords. Stattdessen aber inside views from the Elektro-Geld-Bude, Burger gegessen (kam bei weitem nicht an den Burger eines Frittiersalon heran, klar), keine neuen Strategien zur Weltherrschaft, kurz was zu Bitcoin 2.0, Blackberry-Bedauern fietschering mildes Lächeln, Rumgeprotze unsererseits mit den aktuellen Errungenschaften des Betriebsrates AKA Massage (“You did it?!”) und Öko-Obst.
Und mittendrin – und vor allem dieser Fakt möchte unbedingt fixiert werden – Tschekkungs-Flash: Vor ziemlich genau 20 Jahren war der Moellus zum ersten mal in der einst damals so angesagten Gebiet um die Simon-Dach-Strasse herum unterwegs. Piwo im Hundertwasser, Billard im mittlerweile nicht mehr existenten Grossraum-Salon in der Boxhagener. Und Parkplätze gab es damals auch noch mehr. :) Dass dieser Teil von #fhain dann mal mein Place to be latsch fru ins Office werden würde … tja.
PS:
@mrschtief wird mich schlagen, aber wir haben die #jemeinsam usage total verpennt! =/