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Starfighter und WLAN

Liebes Tagebuch,

es geht um Emotionen. Sowas hab ich ja auch. (Ich kann sie nur nicht so gut für mich behalten wie der Glimmengel Schmidt.) Zum Beispiel Medien-Neugier und Konnektivitäts-Rage. 

  
Der Marktführer der Internetz-Kurznachrichtendienste hat mich vor paar Tagen auf die RTL-Produktion „Starfighter“ (ja, tatsächlich wohl eine echte F-104 Schmonzette mit hoffentlich hyppsch anzusehendem CGI Artwork – was würde der Strauß sich freuen!) neugierig gemacht. Ich wog ab und entschloss mich fürs Zuschauen heute Abend. 

Und dann noch eine Notiz zur lokalen Versorgung der Kundschaft mit Zugang zum internationalen Rechnerverbund. Ich kann vielleicht gerade noch verstehen, wenn das UKB nicht als Provider in Erscheinung treten mag. (Die machen dafür andere Sachen ganz grossartig.) Wenn ich dann aber via Schwestern-Dialog erfahre, dass es WLAN („guests@wlan“) sehr wohl gibt, aber nur für facking PKV Bessermenschen, dann bekomme ich Puls. Und nein, ich möchte nicht das TV-Terminal benutzen, denn das spricht nicht mit meinem Wischfon. Fight the Zweiklassenmedizin, lasst uns beim WLAN beginnen!

Sonst alles gut, ja. 

was mit Baukrahn

Als ich damals anno Y2K Einwohner der Hauptstadt wurde, gab es hier bei uns im Friedrichshainer Samariterviertel sieben Brachflächen – allesamt Grundstücke, deren Wohnhäuser im Zweiten Weltkrieg weggebomt worden waren. Knapp 15 Jahre später nun rollt der Bagger auf der letzten dieser wilden Grünflächen. Bäume weg, Suffi-Bänke weg. Bald gibt’s hier einen weiteren hyppschen Neubau. Die Schweine!

Doch es regt sich krasser Cyber-Widerstand. (Ist das neue Rechtschreibung? Oder sowas wie Rot Speak?)

Aktueller Blick from da Balkon:

20150106-082243-Kiezbrache

20141216-120050-Kiezbrache

 

Und vor einer Weile sah es noch so aus:

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20110429-181434-Kiezbrache

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20110429-182142-Kiezbrache

20110429-182213-Kiezbrache

  • http://www.friedrichshain-magazin.de/archiv/fh-1-01/text06.html

La Fonera, jemand?

Nee, ich habe keine ‚la fonera‘. Erstens ist die Breitbandversorgung in meinen Aufenthaltsbereichen – mit zwei Ausnahmen – ganz ordentlich. Und zweitens ist mir noch immer nicht ganz klar, was wohl mein Provider davon halten würde, wenn ich sein Internetz-spice so freigiebig weitergeben täte.

Aber wer will, der bekommt: FON erwartet ein Versprechen und schon gibts die Box.

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