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Starfighter und WLAN

Liebes Tagebuch,

es geht um Emotionen. Sowas hab ich ja auch. (Ich kann sie nur nicht so gut für mich behalten wie der Glimmengel Schmidt.) Zum Beispiel Medien-Neugier und Konnektivitäts-Rage. 

  
Der Marktführer der Internetz-Kurznachrichtendienste hat mich vor paar Tagen auf die RTL-Produktion “Starfighter” (ja, tatsächlich wohl eine echte F-104 Schmonzette mit hoffentlich hyppsch anzusehendem CGI Artwork – was würde der Strauß sich freuen!) neugierig gemacht. Ich wog ab und entschloss mich fürs Zuschauen heute Abend. 

Und dann noch eine Notiz zur lokalen Versorgung der Kundschaft mit Zugang zum internationalen Rechnerverbund. Ich kann vielleicht gerade noch verstehen, wenn das UKB nicht als Provider in Erscheinung treten mag. (Die machen dafür andere Sachen ganz grossartig.) Wenn ich dann aber via Schwestern-Dialog erfahre, dass es WLAN (“guests@wlan”) sehr wohl gibt, aber nur für facking PKV Bessermenschen, dann bekomme ich Puls. Und nein, ich möchte nicht das TV-Terminal benutzen, denn das spricht nicht mit meinem Wischfon. Fight the Zweiklassenmedizin, lasst uns beim WLAN beginnen!

Sonst alles gut, ja. 

Flugplatzfest Gatow 2013

https://www.youtube.com/watch?v=5NTKsn4piWQ

Gatow! Ich war endlich in Gatow! Warum ich so drauf herumreite: gut zwei Dekaden sind seit der Konterrevolution vergangen, und als someone mit #luftkraft Vollmeise hatte ich es bisher tatsächlich noch nicht auf die Reihe bekommen, diese Lokation auszutschekken. Bis dato. Wie schon neulich wieder ein Tipp vonna Keule, bedankt.

Hinkimme: Google vertraut und via Stadtautobahn hingeheizt hingeschlichen. Gatow ist da, wo fast schon wieder Potsdam anfängt. Kein weisser Fleck auf meiner Landkarte, nur eben bisher ohne Ahnung, dass sich dort in dieser Ecke das Gatow Airfield verbirgt. Die Welt issn Dorf, und Berlin sowieso. Bisschen Rumcruisen durch die frisch etablierte Eigenheimsiedlung (so Menschen mit BRD- und Ferrari-Fahnen im Vorgarten und so!), dann da.

Korrekt stramme Einweisung durch echte Bundeswehr-Tüpen. Kurz nach Mittag, und der Parkacker schon gut mit Wohlstandsblech gefüllt. Weil ich das Bildmaterial noch fixen muss – der überwiegende Teil der Bild-Dokumente ist unübersehbar schief! #kotz – sei der Rest des Kulturprogramms und der gewonnenen Eindrücke in ul und li Codierung festgehalten:

  • Flugplatzfest fietschering flying display via diverse Abflüge, Highligt: An-2 (D-FOND)
  • „Die Bratwurscht brauch noch bisschen!“ – ich hatte Bockwurscht und Radler, bevor es auf der Wieso verkippt wurde. 
  • ganz viel Starfighter vor Ort: 3x Strauss-Schrott 
  • Zuckerwatte, Glücksrad drehen, Schlüsselbänder für alle! 
  • Hawker Hunter – die kenn’ ich schon seit Lütten-Klein! /cc @moosblogger
  • Ich kam, um rumzumaulen. Nein, denn: ausreichend LSK/LV Hardware vorgefunden – und zwei schöne Mi-24 auch!
  • Was sollte das Werbezelt vom BwFuhrparkService? Versteckte Kamera oder so? 
  • Zustand der Freiluft-Exponate: Ohje! Bisschen Farbe und paar Schrauben anziehen, dann schaut’s vielleicht wieder hyppscher aus.

So, durch? Sachen für die Schule müssen wa tschekken und gebadet werden muss auch noch. Ihr kennt das. Gatow! Ich hatte mir das Freiluft-Gehege bisschen grösser vorgestellt. Wobei allerdings gesagt werden muss, dass es in den Hallen noch ordentlich Ausstellungszeug zu sehen gibt! War trotzdem sehr OKee, endlich mal da gewesen zu sein – so wie der Eisenhower auch schon:

Naja, und wenn Airspotting in der Wochenend-Ausflug-Wundertüte ist, freut sich der Moellus immer.

Gatow, tschekk.

  • http://www.luftwaffenmuseum.com/
  • USA-Tüpen Bildchen /via Wikimedia