Schlagwort-Archive: UKB

belastend

IMG_4870.JPGDer Tag beginnt mit einem zünftiigen Paleo-Fühstück: vier Scheiben Toast, zwei #tasskaff und mindestens ein Blick zum Obst. Einsetzen der Gesamtentschleunigung als die Kids zur Tür Richtung POS und EOS rausgeschoben sind. Pinkelpause. Entspanntes Rumnörden bis das Taxi pünktlichst da ist. Freigang. Die Berliner Sonne scheint, ganz schön frisch isses – das mit dem Frühling wird wohl noch bisschen dauern. Die AMG-Pilotin fährt konsequent links und beachtet korrekt die Ampeln. Wir smalltalken über Balkonsanierung und den guten Kaffee vom Türken-Bäcker an der Ecke. Schon da. Schlendering into the Lieblingsunfallkrankenhaus. Nach der Anmeldung – „Möller mit ö?“ – Platznahme und Blick zur Uhr. Kindle auspacken? Entscheide mich zunächst für ein schlichtes Jacke ausziehen, und tatsächlich – schon dran. Oberarzt Dr. Namevergessen, dazu die lustige Oberschwester und zwei andere Weisskittel. Den einleitenden Grussworten folgt wenig überraschend die Aufforderung, den freundlichen Röntgen-Menschen einen Besuch abzustatten. Vier eFotos so ich denn richtig mitgezählt habe. Ich werde wohl bald im Dunkeln leuchten. Wieder zurück beim OA: gemeinsamer Blick auf die ORWO-Bilder (Mood bisschen wie in Obamas situation room), Zeitplanverkündung und abschliessende Übergabe diversen Papierkrams. Noch mal zu den Fotos: Da tut sich endlich was, Spongiosa sei Dank. Wiedervorlage in einem Monat. Bis dahin das verordnete straffe Schlenderprogramm. Vollbelastung voraus!

PS: Und morgen anfrage ich @horax mal bzgl. fjutscha of da #zimmerkontrolle. Oder ich mache alsbald selbst eine.

Starfighter und WLAN

Liebes Tagebuch,

es geht um Emotionen. Sowas hab ich ja auch. (Ich kann sie nur nicht so gut für mich behalten wie der Glimmengel Schmidt.) Zum Beispiel Medien-Neugier und Konnektivitäts-Rage. 

  
Der Marktführer der Internetz-Kurznachrichtendienste hat mich vor paar Tagen auf die RTL-Produktion „Starfighter“ (ja, tatsächlich wohl eine echte F-104 Schmonzette mit hoffentlich hyppsch anzusehendem CGI Artwork – was würde der Strauß sich freuen!) neugierig gemacht. Ich wog ab und entschloss mich fürs Zuschauen heute Abend. 

Und dann noch eine Notiz zur lokalen Versorgung der Kundschaft mit Zugang zum internationalen Rechnerverbund. Ich kann vielleicht gerade noch verstehen, wenn das UKB nicht als Provider in Erscheinung treten mag. (Die machen dafür andere Sachen ganz grossartig.) Wenn ich dann aber via Schwestern-Dialog erfahre, dass es WLAN („guests@wlan“) sehr wohl gibt, aber nur für facking PKV Bessermenschen, dann bekomme ich Puls. Und nein, ich möchte nicht das TV-Terminal benutzen, denn das spricht nicht mit meinem Wischfon. Fight the Zweiklassenmedizin, lasst uns beim WLAN beginnen!

Sonst alles gut, ja. 

B2.16

Nee, so war das UKB-Bettenlager-Wiedersehen ja nun nicht geplant. 

Exponentiell wachsende Schlappheit am Donnerstag der Vorwoche, noch nie dagewesene Schüttelfrost/Fieber Performance in der folgenden Nacht, dann Resterinnerungen an Hausarzt,Fahrt nach UKB-World, Rettungsstelle, Röntgen, CT und endlich ein Bett auf C1. 

Weisskittel („Sind sie privatversichert, oder wieso kümmert sich der OA um Sie?„) und gelbe Engel (Kaffee-Zeremoniell gegen halb drei) agieren gewohnt professionell. Bemaulen mag ich nur die Hohlbirne den anstrengenden Zimmernachbarn und das spontane Zimmeraufgeteile. (Letzteres macht in wenigen Sekunden aus einem Zwei- ein Dreibettzimmer.)

Ich hatte vor ziemlich einem Jahr mal getwittert, dass Familie die beste Medizin sei – für jeden Besuch meiner Besten hier ein RT hindenken. 

So, kurz nach sieben klackert das Neonlicht. #n8

back from UKB

Rückblick: Kurz nach Beginn der #neunterneunter Geschichte – ich war bereits von den überaus fähigen Menschen auf Station D2 umsorgt – riet mir mein Lieblings-Moosblogger, das Ganze auf meiner Plattform (Ja, ich stehe aktuell arg unter dem Einfluss des Seemannschen Werkes.) zu dokumentieren. Mir war nicht so recht danach, und so ward aus Unschlüssigkeit ein weiteres Nullprojekt. Aber hej, nun kommt hier so eine Art Zwischenstand fietschering Befindlichkeitsbloggerei und zwei Bildchen einer meiner aktuell liebsten Media-Plattformen. (Plattformen ej!).

Was zu sagen ist: am Montag – just nach erfolgtem Fixateur-Rückbau – war erster #neunterneunter Halbjahrestag. Und was sich noch vor einer Weile maximal diffus am Horizont abzeichnete, wird in der kommenden Woche starten: Mission Reha. Ambulant, denn – das hat der most recent UKB-Aufenthalt gezeigt – schlechte Bandwidth ist schlecht fürs Gemüt. Und ausserdem bin ich doch Hausaufgaben- und Vokabel-Tschekk-Man. Ja, ich bringe nicht nur den Müll runter. (Gut, ist zur Zeit eh nicht mein Job.) Aber ich schweife ab: from Station D2 to Reha Experience – dann geht es wirklich los: Kondition und Muskeln AKA „Für das Leben Physiotherapie-ren wir!“ (frei nach Lenin). Es sind die vielen kleinen Schritte (also jetzt nicht die an den Gehstützen, ne?) der letzten Wochen, die mir sagen: „Moellus, merkste? Das wird alles wieder.“* (Wenn auch nicht ganz wie es mal war, denn dafür war das zu heftig.)

J2 OP-Bereich

Unfallkrankenhaus Berlin, Blick zu J2 OP-Bereich

 

frysch jeduscht höring some #eshit irgendwo zwischen Fryhstyck und Mittag

Zimmer 14, ein halbes Jahr danach: /me mit #neunterneunter Gedächtnisnarbe (Gefunden?)

(* … Und das fühlt sich ganz gut an.)