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vierzehn18

Auch Julian Finn AKA @hdsjulian hat ein interessantes Projekt im Kontext „100 Jahre Erster Weltkrieg“ geschaffen: „1914-1918 – Die Entwicklung der Dinge“ ist die Rekonstruktion der Tagebücher seiner Urgrossvaters:

1913 trat mein Urgroßvater Ernst Pauleit als Fußartillerist seinen Wehrdienst an. Im Sommer 1914 zog er wie die meisten jungen Männer seiner Generation in den ersten Weltkrieg. Über seine Erlebnisse hat er in insgesamt zehn Bänden Tagebuch geführt und dies zur Aufarbeitung dessen, was heutige Psychologen ohne Zweifel ein Trauma nennen würden, im Jahre 1930 auf seiner Schreibmaschine in drei Buchbänden zusammen gefasst.

Von „Vormarsch im Westen“ im September 1914 bis „Wieder in der Heimat“ Oktober 1918. Abonniert

  • http://www.vierzehnachtzehn.de/

Wer weniger wegschmeisst, hat mehr Spass beim Aufräumen.

Da kann die Chefin ein Lied von singen … :)

Es ist ja nun mal so: wegschmeissen und nachshoppen kann jeder. Die Kunst besteht darin, tollen Stuff zu behalten, ggf. aufzubegehren („Brauchste den Scheiss wirklich nocht?!“) und sich dann daran auch nach Jahren noch zu erfreuen. Und ganz nebenbei kannste so ganz klasse die Synapsen polieren. Wir werden alle nicht jünger! #einsoelf

Aber schaut und bewundert bitte selbst – die aktuellen Exponate des „Moellus Micro Compulsive Hoarding“, nur hier und nur heute und nur für euch:

NeXT
auf einem meiner ersten CeBIT-Besuche gegrabscht

 

Schulz' Schmiede-Kalender 1913
sozusagen ein Familienerbstück, 100 (noch mal in Zahlen: 100) Jahre alt

 

Also: nur Mut! – Vorsprung durch Aufheben!

Unsere Mütter, unsere Väter

Eben auf einem der hinteren Programmspeicherplätze das Ende der gestern initial ausgestrahlten Doku zum Film gesehen. Und nun sagt Claus Kleber was zum zweiten Teil, und ich schnalle, dass ich den wohl gerade verpasst habe. Entschliesse mich zum Anschauen, ZDF Mediathek sei Dank.

Screenshot ZDF Website

Abschluss der Notiz mit zwei Zitaten:

„In Russland fing ich an zu denken.“ (Quelle: o.g. Doku)

„Ich habe die ganze Nacht nicht richtig schlafen können, das ganze Kriegsgeschehen, so wie ich es erlebt habe, ist mir durch den Kopf gegangen. Die Zeit, um etwas davon zu bewahren, wird ja immer kürzer.“ (Quelle: meine Verwandschaft)

mmh OKee, auch keine Bots: Michael und Holger

Extreme Internetz-Tagebuch-Chronisten-pflichting: Kurzer Nachtrag zum gestern vorgestern stattgefundenen Treffen der Content-Selbsthilfegruppe fietschering neue Sammelbilder fürs #ironblogger Stickeralbum. Hyppsche Lokation wie immer und nervig schlechter Internetz-Empfang auch wie immer. Und vor allem aber ganz viele neue Gesichter. Wenn ditt so weiter geht, wird es bald hipp sein, von ausserhalb einer lokalen #ironblogger Orstgruppe ins Internetz reinzuschreiben. Aber ich will gar nicht meckern, #ironmutti hat das schon im Blick und im Griff I guess. Zwei weitere Häkchen auf meiner #twealitytschekk Liste: der Kontrollverlustige (in Siegfried-esquer Kluft, siehe Bildchen unten) und den Radiomensch – beide gibt es wirklich, und beide unterwarfen sich jüngst ebenfalls dem self pressure der Berliner Blogger-Piehrgroup (peergroup schreibt man ja jetzt nicht mehr!) – Prost!

 

„Was macht ihr da eigentlich immer?“ werde ich hin und wieder gefragt. Klar, Westkohle vertrinken (und diesmal reichhaltig mit Piwo benetzen) und labern. Und ich hätte sehr gern mit Kulturtechnik-Man über ähm Kulturtechnik geplaudert, aber gerade der war nicht da. #shice Stattdessen #piraten Statement vom MS Project Tüpen abgeholt bzw. ein wenig darüber ausgetauscht – zwei Thesen, eine Conclusio: er macht die Tools und das too-much-Rauschen von unten, ich die fehlende Linie der Partei in den Kontexten Wahrnehmung und Beschlussfähigkeit für den Bundes-Fuckup im September verantwortlich. Nun, man wird ja sehen. (Memme!)

  

Der Pferdeflüsterer war ebenfalls nicht erschienen, und Wodka gab es (zum Glück) auch nicht – somit gegen Mitternacht geordneter Rückzug und nach Hause schlendernd noch der Beschluss froh zu sein, mich doch wieder zum Treffen aufgerafft zu haben. So einfach ist das nämlich gar nicht mehr in meinem Alter – Kautsch-Magnet und so, ihr kennt das sicher.

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