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Lizenzhinweisgenerator

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PS: Ich muss da auch mal was reinladen. #rtm

Staatendrift is the new Kontinentaldrift

Mit dem Mainstream habe ich ja grundsätzlich so meine Probleme (Pre-Zynismus? Muss mal @moosblogger fragen.), und das gilt selbstredend auch für den internationelen Rechnerverbund. Daher lese ich ziemlich ausschliesslich die Leistungskontrollen der Selbsthilfegruppe oder aber Internetz-Seiten, die nix mit verschissenem Tech-Blogging zu tun haben, weil das macht ihr ja schon bis zur Ekstase.

Und aus diesem meinem gefestigten Netz-Klassenstandpunkt und konsequentem Wikipedia endless scrolling resultiert meine most recent Entdeckung: Staatendrift! (siehe Bildchen!)

Weiss jetzt auch gar nicht, ob die Sache damals während des Schäuble-Krause-Deals ausreichend Beachtung fand. Oder GFZ Potsdam – haben die jemals was dazu announced? Nicht, dass ich wüsste! 

Auf jeden Fall eine G’schichte für den Postillon – ich meine ej, Staatendrift! 

  • http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/35/Wiedervereinigung.PNG
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Einigungsvertrag
  • http://www.der-postillon.com/

 

Rafale in Mali in der Wikipedia

Ganz ehrlich: Ich staune ja immer, wie flink die Blockwart-BurschInnen aktuellen Content – selbstverständlich nur den relevanten #einsoelf! – in ihre Wikipedia reinhacken. Beispiel aus der aktuellen Tagespolitik: Fronkraischs Luftwaffe AKA Armée de l’Air /cc @unruheherd striking in Mali, Fakten gleich weiter unten. Der erste Kolonial-Erhaltungs- Uran-Förderstätten- … äh … Befreiungsschlag erfolgte mit leicht betagter Mirage 2000 Hardware, am nächsten Tag dann Rafale-Meldung und Reflexion:

Rafale? Just gewahrte ich da längst vergessen Geglaubtes … Hochglanzfachzeitschrift ausm Westen, Luftkraft related Experten-Talk aufm Schulhof der EOS. :) Flashback, erstaunlich, wie die Synapsen da wörken, wenn es nicht drauf ankommt. (Apropos: Ich habe meinen bleibfreunde Pro Account nicht verlängert, trotz perfektem Erinnerungs-Mailing des Veranstalters.)


Klar: Wer genau hinschaut, erkennt natürlich keine Rafale. :)

Jedenfalls: Die Rafale war ja seinerzeit das Trotz-Projekt der Franzosen, mit dem sie ihren Ausstieg aus dem Eurofighter-Projekt – hiess damals noch anders /cc @mschluepmann – kompensierten. (Kann man hier ganz genau nachlesen. Und ihr könnt euch ja bestimmt noch an Stolper-Rühe erinnern? :)

Und hier nun die bis dato via WP vorliegenden Fakten der an der Operation Serval beteligten Rafale. Wäre ja bei aller Luftkraft Awesomeness trotzdem schön, wenn es dabei bliebe.

„Am 13. Januar flogen vier Kampfflugzeuge des Typs Rafale, davon drei der Version B und eines der Version C, der Jagdstaffel 1/7 Provence vom Militärflugplatz Saint-Dizier-Robinson aus über den vorher freigegebenen Luftraum von Algerien, um in Mali Ziele nahe der Stadt Gao anzugreifen. Die Rafale setzten dann den Flug nach N’Djamena mit den sie begleitenden zwei Tankflugzeugen vom Typ C-135FR fort und sollen für die Dauer des Konfliktes dort stationiert bleiben.“

und:

„Am 15. Januar wurde bekannt, dass sich sechs Rafale-Kampfflugzeuge und 700 Soldaten auf dem französischen Militärstützpunkt in Abu Dhabi in Alarmbereitschaft befinden.“

Und weil heute Freitag ist, patsch ich euch noch zwei passende Internetz-Filmchen hier hin:

 

 

 

PS:
Wer die Rafale in 1:32 zu Hause rumstehen hat, macht ein Foto und gewinnt einen Satz vergilbter Plasticart-Decals. #deal

PPS:
The Unofficial Rafale Blog“ gibt’s natürlich auch.  

PPPS:
Sag mal, @betonmischa – wann kommt eigentlich dein Luftkraft CDN, damit ich hier #easypeasy auf deinen umfangreichsten wo gibt Luftkraft-Bilder-Fundus zurückgteifen kann, mmh?

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ration_Serval#Luftwaffe
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter_Typhoon
  • http://rafalenews.blogspot.de/

Durch das deutsche Schulwesen muss ein POSpedia Ruck gehen!

Ich kann mich noch gut an einen Kurzvortrag (typisches Ost-Wort, oder?) im Fach Erdkunde erinnern, in dem mein bester POS-Kumpel Ronny und ich was zum Thema Japan erzählten. Ja, Kapitalismus und so eben. Aber wir hielten uns nicht damit auf, wiederholt die offensichtlichen Nachteile dieser menschenverachtenden Gesellschaftsordnung zu exponieren – nein, eine andere Messettsch war diese Sache mit den Computern. Für mich zum damaligen Zeitpunkt noch ein absolutes Abstraktum – erst Jahre später konnte ich in Hauptstadt der DDR beim C64 des Cousins initial erleben, wie sich sowas in echt anfühlt – so ein Computer. 


klassische POS ohne POSpedia

Die Grundfaszination war irgendwie schon immer da. Und noch mal einen Schritt zurück: Schule und Computer – zwei Welten prallen aufeinander. Obwohl das nun schon mehr als zwei Dekaden her ist – den echten Durchbruch gab es da auch bis anno 2012 noch nicht, oder hab ich was verpasst? Jedenfalls nicht, wenn ich da an die Bildungseinrichtung der eigenen Jungadler denke. Irgendwo stehen ein paar olle Windows-PC herum, sorgfältig in der Ecke mit Staubplane vor allzu engagierter Benutzung beschützt – scheint jedenfalls immer so, wenn ich so ein Teil im Klassenraum oder im Hort entdecke.

Genug der persönlichen Note – eigentliche Motivation zur aktuellen Content-Produktion ist die jüngste D64-Iniative “Wir wollen digitale Lehrmittelfreiheit”. Schule – digital und frei, das passt ja richtig gut zu dem Finanzzeit-Artikelchen, dass es vor paar Tagen hier zu lesen gab und ordentich aufgeregte Verbreitung fand (/via news.me). Hauptinformation: die engagierte Lehrkraft wird praktisch zum Raubkopierer, wenn aktuelle Inhalte der Verlage in Eigenregie digital aufbereitet werden.

Beispiel: „Wenn ich nur eine einzige Seite aus einem Schulbuch einscanne und für die Klasse ins Wiki stelle“, sagt er, „mache ich mich strafbar.“ Unglaublich. Klar, ich kann den gemeinen Schulbuchverlag verstehen, der sowas bei Strafe seines Untergangs (das hab ich bei Marx geklaut, #hihi) unterbinden möchte (na gut, so wird es nicht formuliert – die Rede ist von neuen Ausgleichs-Vereinbarungen.) Noch mehr kann ich die Initiative von D64 verstehen, die eine Debatte zur “Neuordnung der Bereitstellung von Lehr- und Lernunterlagen” in Gang bringen möchte, die zu einem komplett neuen Konstrukt führen könnte: Schon mal an so eine Art Wikipedia für das deutsche Bildungswesen gedacht (Call it POSpedia von mir aus!) vielleicht?


muss nur noch eingebaut werden: fertiges POSpedia Environment

Ja, ziemlich revolutionär und die Gierschlunde von den Verlagen ziemlich in den Hintern tretend, ich weiss. Aber ihr wisst ja, ich lese erstens dem @jensbest die seine Tweets und habe mich zweitens schon in früher Schulzeit (s.o.) mit den Auswüchsen des Kapitalismus (das inkludiert selbstredend Bildungskapitalismus) auseinandergesetzt. So, #tasskaff now und dann schreibe ich eine Elektropost an @antischokke und @sebaso – mal anfragen, was an POSpedia relevanten Stuff und Data schon so vorhanden ist. 

  • http://lehrmittelfreiheit.d-64.org/
  • http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:digitales-lernen-copy-and-pay-in-der-schule/70038789.html
  • http://www.news.me/
  • http://twitter.com/jensbest
  • http://twitter.com/antischokke
  • http://twitter.com/sebaso

I don’t think it’s Quatsch.

Diese Aussage ist wider Erwarten nicht von mir (sondern von hier), passt aber sehr wunderbar als conclusio zu ditt Janze AKA Poser-Konferenz AKA re:publica 2012 AKA #rp12.

Ja, ich war tatsächlich dort. Nach all den Jahren des Lästerns und des in Perfektion betriebenen #rp hashtag Rumgeächzes war ich in den letzten Tagen nun wirklich einer dieser – waren es wirklich 4000?! – Schwarm-Blogger from BRD. How came? Im November letzten Jahres flackerte der Tickets-orderbar-now Tweet auf, und meine innere Stimme meinte, ich solle da mal klicken – aber sofort! Blogger-Ticket … mmh. (Zu diesem Zeitpunkt war ich noch keine diese kuhlen #ironbloggerberlin Säue, aber ich hatte wohl schon sowas in der Art geplant.) Also dieses Teil bestellt, ausgeprintet und fortan mit mir rumgeschleppt.

Dann war Mai und mit ihm plötzlich dieses verschissene Poser-Konferenz-Event. Ich hatte mittlerweile ordnungsgemäss den Button mittels HTML-Programmiersprache eingebaut und auch hin wieder den hashtag #rp12 in meine #tasskaff und Pinkeln-Tweets untergebracht, ganz subtil versteht sich.

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Und noch Fitzelchen vorher kam ja der CEO auf eine ganz blendende Arduino gefietscherte Idee, die wohl einen eigenen Internetz-Tagebuch-Eintrag verdient. Kurz soviel: Lösung erdacht, Produkt mit Lötkolben und Blödzinn zusammengebaut – und schau an, der nugg.ad CookiePrinter klackerte dann tatsächlich während der re:publica fleissig wie geheissen und printete brav Kekse aus.

Anfang der Woche dann erstmals sowas wie aufgeregte Vorfreude auf den Schwätzer-Konvent. Weniger der umfangreichen Session-Vielfalt als vielmehr der Aussicht wegen, endlich einmal einige der zum Teil seit mehreren Jahren bestehenden Internetz-Bekanntschaften auf Bot- oder Echt-Echtheit überprüfen zu können. Und so kann ich folgende tweality tschekks announcen tun: @assbach (ja, der echte Assbach), @frau_ratte, @pausanias, @plomlompom (hihi), @rudelbildung, @ma_rylou (cu in cbase), @nerotunes (Mann, bist du gross!), @diesteph, @svenscholz und sogar den CeBIT-Wutbesucher himself @larsreineke. Dem Mikrofon-Professor konnte ich geschickt ausweichen, trotz Anwesenheit vom Lavinchen. (Ohje, hab ich jemanden vergessen?)

An dieser Stelle mag der Eindruck entstehen, ich wäre die ganze Zeit ultra-socializend durch die different stage areas gehirscht, aber von wegen. Fakten, Fakten, Fakten gab es auch – optimal in Tschekkung gebracht mittels #rp12 App. Ich prangere an, dass ich gesamtsituationsbedingt die Lobo-Ansprache gleich am ersten Abend verpasste. Messias und so. Aber „Macht 2012 zum Jahr der Blogs!“ ist nicht wirklich seine Idee, mmh? Sowas in der Art kam bereits vor Monaten von Vlad Perun, wenn ich mich nicht irre. Irre.

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Aber zurück zur Stimmung. Ich war doch sehr überrascht, wie sehr ich mich von der Atmosphäre – nämlich den bekannten Gesichtern, den belaberten Themen von Gema über bloggende Lehrerinnen und Wiki Wennigsen bis Blogvermarktung, dem gemeinsamen jemeinsamen in der Sonne Rumgestehe und auf Namensschilderchen Gewottsche in die Blogger-Bubble eingesaugt fühlte. Und wie gut es sich anfühlte und anfühlt. Wir sind gar keine Spinner, wir sind vermutlich viele tolle Tüpen (oh, gender Dingens!) TüpInnen, die einfach mal – ganz einfach gesagt – zeitgemäss agieren.

Emotionales Sahnehäubchen dann die Abschlussveranstaltung mit @furorisierende (Gruss an den Vati!) neben mir, Iron Mutti schräg vor uns und @spreeblick und vielen anderen vor uns. Nach einigen Hundert Dankessagungen an Macher und Helfer und Schultergeklopfe und Blumenverteile dann Ausmarsch Gladiatoren und – Scheisse! – Akku schon wieder leer. Überhaupt – 2012 und diese beschissene Akku-Situation. Nun tut doch was.

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Aber ich möchte freundlicher schliessen und wiederhole den Titel: “I don’t think it’s Quatsch.” Dieses re:publica Dingens ist eine tolle Sache. Es war meine erste und wird hoffentlich nicht meine letzte sein. Ich kenne den Friedrichstadtpalast nur aus dem „Kessel Buntes“ (hej, es war nicht alles gut :) und einem “Comedy Quatsch” Besuch, aber die neue Lokation Station Berlin war zumindest für die Besucher in diesem Jahre extrem ausreichend – bestätigt von verschiedenen „Alter, ich war schon auf allen republicae“. (Und hat sich echt jemand einen der Stühle gekauft?)

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Also dann, coming bald: Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! (Das macht ihr dann mal, ich bin ja schon hier.)

PS:
Wo war eigentlich Bernd Kolb?

 

Path und Berlin Friedrichsberg

Path – sorry liebe Mitlesenden, aber einen hab ich noch!

Als Jammerossi gehöre ich ja eher zur Minderheit der grundsätzlich-total-US-kritischen Deutschen – in meiner Jugend gab’s noch Sonne-statt-Reagan-Aufkleber im Ikarus zum PA-Unterricht – wobei sich meine brutalst mögliche Verachtung seit der Wende doch merklich hin zum #ipda gefietscherten Anprangern gewandelt hat. Aber ich prangere nicht nur an – nein, ich mache mich auch gern über die offenbare Blödheit amerikanischer Internetz-Unternehmen lustig – haben wir Adressbuch ausdruckend letzte Woche ja alle gemacht.

Screenshot Path mit Friedrichsberg Location

Vor ein paar Tagen riehtschte ich einen neuen Level dieser Blödheit – dachte ich zumindest: Hier … Dings … path: das Teil macht – jedenfalls in meinem Setup – auch permanentes Auto-Eingetschekke, ganz witzig, und neben dem Schlafometer eines meiner Lieblings-Fietschas. Aber wieso tschekken mich die Amis immer in Friedrichsberg ein? Ich wohne und maloche in Friedrichshain – das ist der Teil der Hauptstadt der DDR mit der grössten Hundescheisse-Dichte, zumindest national. Moment! Gleich nebenan befindet sich das verschissene Kreuzberg! Vielleicht doch gar nich so blöd gewesen die Amis und einfach Friedrichshain und Kreuzberg zu Friedrichsberg gemördscht?

Nee – noch viiiiel besser, denn nach einem Blick ins deutschsprachige Blockwart-Internetz-Magazin war ich schlauer: Friedrichsberg ftw! Mal ehrlich, wer von euch #fhain Menschen wusste davon?

(kurze Pause zum Wirken lassen und so)

Ich bin ja nicht nur leidenschaftlicher Klassenkämpfer, nein in mir schlägt ausserdem auch das Herz eines semi-interessierten Heimatforschungstüpen – so lässt sich auch erklären, wie ich von besagtem Wikipedia-Artikelchen auf diese interessante Ressource gestossen bin. Mein oller Kiez ist voller Geschichte, grossartig!

Will sagen: danke Path für diese Horizont-Erweiterung – Internetz wirkt!

Wikipedia – immer gut für ne Wunderung

Meine Lieblingsmitmachenzyklopädie ist immer gut für ein ‚Hä? Was ist los?!‘.

So gerade eben geschehen, als ich aus dem Büroschlaf erwachend die kalte Tasskaff leere und mein robotron-Laptop in meinen Westrucksack packen will, um mich zu Hause zwischen meinen 23 Servern und meinen 6 Katzen (Shit, muss noch Katzenfutter kaufen!) auf die Langeweile am Wochenende vorzubereiten.

Hier, lesen:

Bewerbungsgespräche im Sommer 1997 zwischen ihm und Microsoft, um im UNIX Team den Internet Explorer nach SPARC zu portieren, (…)“ [alles lesen]

Wunderung verursachend, oder?

BTW:
GNOME wird in diesen Tagen wirklich schon 10 Lenze.
Amazing!