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Rafale in Mali in der Wikipedia

Ganz ehrlich: Ich staune ja immer, wie flink die Blockwart-BurschInnen aktuellen Content – selbstverständlich nur den relevanten ! – in ihre Wikipedia reinhacken. Beispiel aus der aktuellen Tagespolitik: Fronkraischs Luftwaffe AKA Armée de l’Air /cc @unruheherd striking in Mali, Fakten gleich weiter unten. Der erste Kolonial-Erhaltungs- Uran-Förderstätten- … äh … Befreiungsschlag erfolgte mit leicht betagter Mirage 2000 Hardware, am nächsten Tag dann Rafale-Meldung und Reflexion:

Lt. #spon Filmchen nach Mirage 2000 jetzt auch Rafale im #mali Einsatz. /cc @betonmischa @pokeshot @unruheherd @jemoef @wikipippi #luftkraft

— Moellus (@moellus) Januar 14, 2013

Rafale? Just gewahrte ich da längst vergessen Geglaubtes … Hochglanzfachzeitschrift ausm Westen, Luftkraft related Experten-Talk aufm Schulhof der EOS. :) Flashback, erstaunlich, wie die Synapsen da wörken, wenn es nicht drauf ankommt. (Apropos: Ich habe meinen bleibfreunde Pro Account nicht verlängert, trotz perfektem Erinnerungs-Mailing des Veranstalters.)

Jedenfalls: Die Rafale war ja seinerzeit das Trotz-Projekt der Franzosen, mit dem sie ihren Ausstieg aus dem Eurofighter-Projekt – hiess damals noch anders /cc @mschluepmann – kompensierten. (Kann man hier ganz genau nachlesen. Und ihr könnt euch ja bestimmt noch an Stolper-Rühe erinnern? :)

Und hier nun die bis dato via WP vorliegenden Fakten der an der Operation Serval beteligten Rafale. Wäre ja bei aller Luftkraft Awesomeness trotzdem schön, wenn es dabei bliebe.

„Am 13. Januar flogen vier Kampfflugzeuge des Typs Rafale, davon drei der Version B und eines der Version C, der Jagdstaffel 1/7 Provence vom Militärflugplatz Saint-Dizier-Robinson aus über den vorher freigegebenen Luftraum von Algerien, um in Mali Ziele nahe der Stadt Gao anzugreifen. Die Rafale setzten dann den Flug nach N’Djamena mit den sie begleitenden zwei Tankflugzeugen vom Typ C-135FR fort und sollen für die Dauer des Konfliktes dort stationiert bleiben.“

und:

„Am 15. Januar wurde bekannt, dass sich sechs Rafale-Kampfflugzeuge und 700 Soldaten auf dem französischen Militärstützpunkt in Abu Dhabi in Alarmbereitschaft befinden.“

Und weil heute Freitag ist, patsch ich euch noch zwei passende Internetz-Filmchen hier hin:

https://www.youtube.com/watch?v=ixG8gFqsp7E
https://www.youtube.com/watch?v=Se93mComDf4

PS:
Wer die Rafale in 1:32 zu Hause rumstehen hat, macht ein Foto und gewinnt einen Satz vergilbter Plasticart-Decals.

PPS:
The Unofficial Rafale Blog“ gibt’s natürlich auch.  

PPPS:
Sag mal, @betonmischa – wann kommt eigentlich dein Luftkraft CDN, damit ich hier auf deinen umfangreichsten wo gibt Luftkraft-Bilder-Fundus zurückgteifen kann, mmh?

Posting mit 2x „Baumarkt“ drinne

20130109_bsr_tann-goMorgen fliegt der toom-Baumarkt-Weihnachtsbaum endlich raus, ich habe just die Elektrobeleuchtung deinstalliert. Das „endlich“ ist nicht falsch zu verstehen – ich bin ja ein Weihnachtsbaum-lange-stehen-lassen-Fan. Aber die BSR hat auf ihrer sinnvollen Website so schön die Abholtermine angekündigt, da musste nun entsprechend re-agiert werden. Es war ein ausgesprochen schöner Baum.

Offenbar steht das Angebot im Raum, mit anderen Internetz-Bekannten am Arsch der Welt im Südwesten of the BRD über Internetz zu plaudern und gemeinsam Mate-Auflauf zu kochen. Ich hab da (noch) keine Meinung zu, aber Danke fürs an mich denken.

Den samstäglichen Nachmittag slash Abend des most recent Wochenendes bei Bekannten in ihrem Häuschen verbracht – klingt nach Brandenburg ist aber Berlin. Pärchen mit Kaffee-Vollautomat und Mülltrennung. Ich musste mit dem Hausherren eine Runde Keller-Playstation-2 spielen, natürlich voll abgekackt – Cyber-Fussball und so. /cc @saumselig Gleich neben dem WoW-Trainingszentrum befindet sich das Keller-Kino. Filme kommen alle via SMB auf die Leinwand, richtig modern. Hyppsche Kleinst-PC Hardware mit XBMC drauf. Wieso hab ich sowas nicht? Und wieso steht bei uns noch immer dieser scheiss 64-kg-Sony? (Ja, ihr Korrekties – „erste-Welt“-Probleme, ich weiss.)

20130112_fenster-in-hohenschoenhausen 20130112_lit

Zum Abendbrot der Höhepunkt des Kulturprogramms: Raclette. Und weil später mit WR und/oder Billig-Whisky runtergespült wurde, spielten der Dude /cc @larsomat und/oder meine Lieblings-Tokio-Hippe auch eine Nebenrolle an diesem Abend (LIT Sicherheitskopie, VLC driven, Konversations-begeitende Installation auf dem PoserBook, Akku war leider recht schnell fertig).

Heute am Sonntag dann in Charlottenburg gewesen und gelernt, dass es auch dort richtig hässliche Ecken gibt. Seitenstrasse Otto-Suhr-Allee, Möbelstück abgeholt, mehr gibt’s dazu erst mal nicht zu sagen. (Vielleicht noch das: Kackscheisse. Und: Baumarkt, ich zähl’ auf dich!)

Ebenfalls am Wochenende hatte ich eine Eingebung bezüglich Content Creation. Umfasst irgendwie die Workflow-Abteilung des Drupal-Module-Kaufhauses, und ich muss mich schon jetzt bei den Mitglieder der Self-Pressure-Blogging-Selbsthilfegruppe entschuldigen, die monatliche Übersicht gehörig zu flooden. (Es sei denn, @chaosblog findet eine Möglichkeit dem entgegenzuwirken, beispielsweise durch whitelisting explizit dedicated Postings.) Vor allem aber: #gleichda will be zurück!

Ich war ja mal in Potsdam wohnhaft und bin zumindest Fan der Freifunk-Idee. Vermutlich macht diese Kombination, dass ich auf der Liste der Potsdamer Freifunker lese. In den letzten Tagen war Bernd sauer, aber der „Schaumschäger“ gelobt Besserung. Klingt verwirrend, soll aber nur Überleitung sein, um mich selbst mal wieder auf den hier seit Monaten offline-en weil nicht geflashten Linksys-Router hinzuweisen. Und weil es passt: „Operation Störerhaftung“ der Freifunker Rhineland klingt spannend.

Der Internetz-Kumpel @betonmischa meint es ernst mit dem Projekt Le Bourget 2013. Habe ihm bei der Gelegenheit ganz kurz CC erläuert.

Landlord. Ich spiele den debilen PoserPhone-Kwatsch ja noch immer, vermutlich ist das dem Kapitalimus-Gen geschuldet. Heute – auf der Fahrt ins hässliche Charlottenburg-Eck – mal schön den S- und U-Bahnhof Alexanderplatz abgefasst. Könnta schon mal einpacken, und zwar alle!

Und wo wir schon mal beim Thema sind: Schtief transparenztweetete gestern zwar wirr von Langeweile, aber trotzdem rechne ich fest mit einem Submodul regarding Aktien-Shice. So jedenfalls schliesse ich aus seinen Tweets der vergangenen Woche. (Können wir irgendwas davon unter postprivacyspacken/aktien-shice unterbringen vielleicht?)

Dießen am Ammersee heisst nicht nur so, sondern liegt wirklich am Ammersee. Und weil ich immer lese, was @moosblogger – seines Zeichens quasi der Leitwolf-Blogger da unten – ins Internetz reinschreibt, weiss ich, dass dort just die Eröffnung des Denkerhauses stattfand: Coworking Space in Dießen. Ich war noch nie im betahaus, aber vielleicht werde ich mir ja irgendwann mal ein Tagesticket im Denkerhaus ziehen. (Macht doch mal ein AmmerseeCamp!)

20130113_schnee-im-kiez

Schno comes back: Also kein Fahrrad, sondern Kopphöra ausborgen und lässig Podcast lauschend Richtung doppelt freier Lohnarbeiter stapfen.

The Abbau goes on: Heute schwitzend und mit dem dritten Versuch doch die korrekte PoserPhone-PIN ins Gerät reingetippt. Schlimm wird’s, wenn man den Abbau nicht mehr wahrnimmt, oder?

Mirage 2000C 3-view

Aussenpolitik: Die Franzosen fühlen sich für Mali verantwortlich und schicken ihre Volksarmee hin. Briten und Weltpolizisten wollen supporten. Und Merkelchen und Westerwave – noch mal die Libyen-Nummer? (Andererseits: haben die da unten überhaupt Öl?) /cc @cbgreenwood

Wieso ich dermassen klugscheisse? Thomas Wiegold hat ein related Blog, da (und auch SpOn) habe ich zur „Operation Servel“ gelesen. Mitunter interessante Kommentare im Armee-Blog. U.a. damit fliegt der Franzose über den Kolonialkontinent: Mirage 2000 (dachte, die seien schon längst eingemottet.)

Und: Suizid des US-amerikanischen Hackers und Netzaktivisten Aaron Swartz. Im Gegensatz zu einem Grossteil der Hacker-Timeline sagte mir der Name nichts. Ich habe bisschen YouTube inhaliert, um eine ungefähre Ahnung von dem Menschen zu bekommen:

Und wer die Filme nicht angucken mag, liest das.

„Während der eigentlich tote Autor rechtlich geschützt noch 70 Jahre nach seinem Ableben weiterexistiert, treibt unsere Gesellschaft einen Datenbefreier wie Aaron Swartz in den Tod. Es wird Zeit, dass sich etwas grundsätzlich ändert.“

/via @johl

So. Endlich wieder Montag. Macht hinne, denn bald ist schon wieder Freitag. #protip