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Google Drop vs. Google Keep

Kiek an, so schnell wird aus einem Gerücht ein Google Produkt: Google Keep ist da, und ich schreibe gerade diesen weltverbessernden Text inside of the Keep Form.

Sicher, sicher – vor allem der gemeine RSS Honk mag seine Lieblingsdatenkrake seit der angekündigten Abwicklung des Google Readers nicht mehr ganz so doll lieb haben. Da kommt man – mal wieder – ins Grübeln, liest den aktuellen Lobo auf SpOn fietschering Alfred Brehm (!) und fühlt sich als Teil einer Web-Befreiungsarmee. Aber: das gibt sich alles wieder. Spätestens, wenn jeder seine Tiny Tiny RSS Instanz auf dem Rootserverchen rennen hat (ich seit gestern *hust*) (/cc @maxed9) , werden neue Soft-Spielzeuge wie Keep wieder in den Fokus des gemeinen Internetz Nörds rücken. Ich bin jedenfalls schon wieder so weit. (Naja, einfaches Gemüt eben.) 

Aber jetze mal in echt: Kann man damit was Sinnvolles anstellen? Mit Evernote bin ich bis heute nicht wirklich warm geworden – sprich ich hab vor Jahren mal was reingekippt, und freue mich, diese Einträge alle paar Jahre mal wieder zu sichten. #funzt Notizen kritzel ich eher in eines meiner Wikis (hoffe jeden Morgen, mich noch an jede der URLs erinnern zu können) oder – wenn es um edge bleeding Internetz-Tagebuch-Content geht – in den lokalen iA Writer mit ichWolke Anbindung rein. #sichiissichi Vielleicht auf die Konnektierung mit anderen Google Services warten – Tasks? Docs Schnipsels? – und bis dahin pack ich das erst mal in einen angehefteten Tab („Einer geht noch!“).

Und: extreme spontan an Keeeb denking. Deren Anwälte haben sich schon proaktiv ihre Schönfelder-Ergänzungslieferungen einsortiert und wetzen die „ej, klingt ja genau wie unser Produkt!“ Messer. /cc @marcthomalla

PS:
Ich habe nur das allererste Abschnittchen dieses mind blowing Postings inside da Keep Form ins Internetz reingetippt, denn während des Kritzelns syncte die Google Keep Engine und wirbelte meine geistigen Ergüsse permanent durcheinander. Beta Shit? Hat der iA Writer Ansatz wohl doch noch seine Berechtigung.

PPS:
Was wird denn nun an Zypern? Und habt ihr schon alle ordentlich in Bitcoin angelegt?

  • http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-google-ist-wie-ein-gekraenkter-schimpanse-a-889558.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Brehm
  • http://tt-rss.org/
  • http://blog.max-fun.de/2013/03/18/tiny-tiny-rss-eine-google-reader-alternative/
  • http://keeeb.com/

Tschüssikowski Google Reader =/

Die tollsten der tollen Blogs einfach in die lokale Buchmarkierungsabteilung des Browsers patschen – glaube, das war mein erster wilder Umgang mit diesem RSS Zeug. Jedenfalls bis der Google Reader kam. Neben Mail, Talk und Plus vermutlich die von mir am stärksten genutzte Ressource meiner Lieblingsdatenkrake. Und nun (bzw. im Sommer) soll der Google Reader von der Treuhand abgewickelt werden. Blöd. Schätze, ich brauche eine Alternative, denn obgleich das (nicht mehr ganz) tägliche Blättern in den Feed-Magazinen seit Twitter und Google Plus deutlich abgenommen hat – ein bisschen 1.0 muss sein. Na – Ideen, Vorschläge, Strategien? Und vergesst Takeout nicht, ne? Das entsprechende OPML File wartet auf Wiederverwendung.

Schau an! Der Experte empfiehlt bzw. empfahl schon vor einer Weile den The Old Reader – und die haben jetzt ordentlich zu tun:

„Hey! Because of the huge load we started seeing from lots of concurrent feed import operations, we had to limit the number of imports active at any given time. It looks like right now there are no available slots left, so you might want to visit this page some time later. Meanwhile, feel free to subscribe to feeds manually.“ – OKee! #testing

Update, 2013-03-15

Oha, jetzt kommen sie alle aus ihren Google-Reader-Löchern gekrabbelt – so auch digg. Statement: „We’re Building A Reader“ – kuhl! /via @thinkberg

  • http://support.google.com/reader/answer/3028851
  • http://carstenpoetter.de/post/43731262326/the-old-reader
  • https://twitter.com/TheOldReader/status/311994607837794304
  • http://blog.digg.com/post/45355701332/were-building-a-reader

endlich wieder technikus lesen – dank Feedly

Mit dem Google Reader manage und tschekke ich meine feeds. Mit Feedly geht das ebenso, nur in schick und so. Extension für Firefox oder Chrome (bzw. Chromium so wie bei mir) saugen, ‚Ja, von mir aus‘ klicken und in Hochglanz lesen – eben fast wie #damals den technikus

Feedly

Gefällt mir extrem.

  • http://www.feedly.com/
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Technikus