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neulich in Potsdam

Mein spontaner Skizze eines Sommers gefietscherter Radwandertag (Komoot: hin und zurück) nach Brandenburgische Landeshauptstadt AKA alte Heimat ist ja nun auch schon wieder über eine Woche her. Aber weil ich grundsätzlich nichts gegen Nachtrags-Posts habe, und die vom Google-Foto-Internetz-PC generierten Panorama-Bilder richtig naiss finde, kipp ich diesen Gedanken und vor allem besagte Bilder doch noch ab:

in se city: die offenbar aufgemotzte Stadt- und Landesbibliothek, der zum Abschuss freigegebene FH-Bau, das ehemalige Interhotel (v.l.n.r.)

in se city: die offenbar aufgemotzte Stadt- und Landesbibliothek, der zum Abschuss freigegebene FH-Bau, das ehemalige Interhotel (v.l.n.r.)

Humboldtbrittsch area - naja, nicht wirklich hyppsch, ne?

Humboldtbrittsch area – naja, nicht wirklich hyppsch, ne?

quasi die ganz alte Heimat: Babelsberg, Am Findling - RFT, Fahrradladen, M.K.

quasi die ganz alte Heimat: Babelsberg, Am Findling – RFT, Fahrradladen, M.K.

PS: musste gerade irgendwie an Oder-Naisse-Friedensgrenze denken – wissta noch?

add Skizzes eines Sommers to shelf

Frug mich da vorhin eine Notifizierung von goodreads an, wie es denn um den Lese-Progress bzgl. des o.g. Buches stünde. Konnte ich sogleich #fertig klicken und das Buch aufrichtigst im virtuellen Regal „Lieblingsbücher“ platzieren. Das war schön heute.

Und weil andere Lese-Menschen viel besser als ich ihre Skizze eines Sommers Lese-Erfahrung reflektieren können, zitiere ich auszugeweise und verknüpfe die entsprechenden Hypertextlinks. Bitte lesen Sie gern dort weiter und bekommen Lust auf dieses schöne Buch.

Eigentlich passiert wenig, schon gar nichts Historisches, wenn René, Michael, Dirk und Mario, Bianca, Connie, Rebecca und selbst das schönste Mädchen tun, was so geht in einem Sommer, im Café und in der Disco und im Park. René und seine Freunde lungern oder machen sich wichtig. Sie rauchen auf dem Platz vor der Kaufhalle, trinken den Napoléon-Brandy in Renés Wohnung leer oder tragen ständig Hefte bei sich, in die sie gern vor Publikum mit Bleistiftstummeln schreiben, so zeichnen sie sich als Flaneure à la Baudelaire aus.

Rose-Maria Gropp, faz.net

Sehr geschickt verwebt André Kubiczek die Erzählung von der scheinbar grenzenlosen Freiheit der Jugend mit den Grenzen, die die DDR vor allem geistig Interessierten zog. Insbesondere für passionierte Leser bietet das Buch mit seiner Lektüreliste der Jugendlichen manche Stelle zum Schwelgen und Schmunzeln.

Ruth Justen, Ruth Liest

PS: Statt eines regimekritischen Schriftstellters wurde aus mir bekanntermassen nur der Messebeauftragte. Aber das nur so am Rande als wirren Gedanken.

Rebecca und die MiG-17

Wir liefen am Marmorpalais vorbei, vor dem diese silberne MiG-17 von achtzehnhundertnochwas stand und gefährlich in der Sonne glänzte und wo noch ein Haufen anderes Kriegsgerümpel dekorativ in den Blumenbeeten rumlag, um die Leute anzulocken, weil ja das Armeemuseum im Marmospalais residierte.

So las ich neulich besonders erfreut im aktuellen Lieblingsbuch #skizzeeinessommers und stellte mir zwei Fragen:

  1. Was wurde aus der 621?
  2. Existiert da nicht auch in der elterlichen, analogen Bilderhalde ein entsprechendes Motiv?

Kurz vorm Kaffee trinken heute das Foto gefunden:

die 621, der Autor und dessen Erziehungsberechtigte – Marmorpalais, Potsdam, 1973

Ob es die 621 noch gibt, bleibt zu klären. Ich werde wohl Wilma Otte mal fragen.