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heute bei der Dentistin des Vertrauens

Fertig. Kurzer Smalltalk noch während sie meine Stasi Dental-Akte sichtet. 

„Hier steht, 2003 waren Sie mal beim Kieferorthopäden.“

Ich murmele was mit „naja, nicht wirklich“ und „zum Preis eines Kleinwagens“.

„Ja, das war schon damals so. Wobei, heute gib’s da ja ganz andere Sachen. Schienen, die Sie nachts reinmachen …  Zeigen Sie doch noch mal!“ 

(Guckt mich an)

Ich grinse wie ein RTL2-Nachrichtensprecher zurück, natürlich im Dental-Kontext.

(Pause statt unmittelbarer Reaktion)

„Mmh, naja. Männer macht sowas eben interessant.“

gedachter Applaus und Abgang 

So schaut doch – der Flickr Whale!

(alternativer Titel: „Juhu, endlich wieder Flickr!“)

Aha. Yahoo ist plötzlich wieder da – zumindest in meiner Wahrnehmung. Und ich bin da vermutlich nicht allein. Was für eine Woche fietschering PR-Feuerwerk: Power-Shopping (Tumblr für Drölfzilliarden Dollar jekooft) und gleichzeitig Brot-und-Spiele zum Anfixen („1 TB flickr Space für jeden – nun nehmt doch!“). Die Google-Marissa vergrätzt zwar den doppelt freien Byteschubsern das Home-Office-Modell (An dieser Stelle ein Gruss an meinen Lieblingsarbeitgeber!), aber gibt dir und mir, was toll ist: neue Bausteine für unsere digitale Spielecke. Yahoo ist ja kuhl! #einsoelf

Rückblick: Früher, als es weder Twitter, noch Google Plus, noch deutsches Facebook (Wie schnell man sich an den Stoff gewöhnt, gell? – klick) gab … ja, was gab es da eigentlich? Also ausser Flickr vollfüllen und bebrowsen? Das regelmässige Linux-Distri-of-the-Week Installieren auch noch, OKee. Und ICQ und Audiogalaxy, na gut. Aber sonst? Ich weiss es wirklich nicht, Recherche erscheint sinnvoll. Nur, gibt es leider keine browsable Timeline aus dieser Zeit. Herrje! Bliebe nur der Stapel ausgedruckter Hohmpädsches vielleicht – so denn Chefin den nicht schon entdeckt und weggefeuert hat. :) Flickr jedenfalls. Gross und bunt, jeder in diesem Internetz benutzte es. Und statt „Musste twittern!“ hiess es damals „Musste flickrn!“. Und Pro-Account auch, selbstverständlich. Bis 2007, denn dann: *bämm* Zensur! Und überhaupt, alles so voll und schon gesehen. Fack Mainstream. Oh, Ipernity, was ist das denn? Kleiner und neuer und geekiger eigentlich auch. Greasemonkey Skript angeschmissen, Bilder exportiert (und irgendwie auch wirklich dort importiert bekommen), und Tschüssikowski. (Über die Ipernity-Phase sollte ich mal dediziert berichten – das aktuelle Redesign doof zu finden, würde diesem digitalen Lebensabschnitt nicht gerecht werden.)

Und nun? Google-Marissa hat offenbar ordentlichst Highscreen-Platten rankarren lassen, und das aktuelle Browse-Erlebnis im Bilder-Wald ist anders, eben modern und ein bisschen glossy auch, aber OKee (und dem von Google Photes natürlich ziemlich ähnlich). Aber darum geht’s nicht. It’s you, it’s me, it’s us! – Wieso fährt ManIn slash fahr ich jetzt plötzlich wieder auf das Flickr-Dingsbums ab? (Oder geht’s wirlich nur mir so? Ich hege Zweifel.) Ist das was Menschliches bzw. was digital-native-s? ManIn sieht mich gerade echt ein wenig ratlos. Aber ihr dürft trotzdem meine Kontakte sein, nur Mut!

Und prompt heute habe ich auch erstmals den Flickr Whale gesehen – tschekkt ditte:

PS:
Und Kokenkoken.me – ist doch mehr oder weniger ein self hosted Flickr, oder hab ich #shice erzählt? #rtm

Preiset OneTab!

Ej, OneTab – es hatte wirklich eine ganze Weile gedauert, bis die Freudentränen ob der Entdeckung dieser grossartigen Chrome-Extension /via @boerge30 endlich verdunstet waren. 

Mitunter zwei Browser-Fenster mit jeweils bis zu 50 Browser-Tabs – keine Seltenheit. #hierso #aechz

Das Wunderdingsbums packt alle open tabs in eine spontane Linkliste eines einzigen Tabs – das spart ordentlich Malochespeicher und bringt Performanz. Aus meinen SwapBook wird wieder ein flottes Produktionsmittel. #funzt Dingendste Anschau-Empfehlung für jeden Tab-Messi. Einer der t3n Internetz-Tüpen hat hier dargelegt, wieso und weshalb. Und wie immer in solchen Glücksmomenten frage ich mich nach dem Business-Model. Or just Gutmenschtum? 

ohne OneTab so:

mit OneTab so:

Verstanden?

  • http://www.one-tab.com/
  • https://twitter.com/boerge30/status/311514676418707456
  • http://t3n.de/news/onetab-chrome-extension-fasst-449547/

Google+ Photos is the new Picasa Web Albums

Google hat sich – so lese ich bei golem und GWB – wohl entschieden, das olle Picasa Web Albums Dingsbums vollständig einzustampfen. Och! Nach Flickr Selbstfindungsphase („Zensur!“), Ipernity Intermezzo („Hallo?“) und der in den letzten Jahren einigermassen etablierten digitalen Picasa Bilderhalde soll ich mich nun schon wieder umgewöhnen? Und was ist mit all meinen Verlinkungen? Lässt du die heile, Google?

So bescheiden (schnarchiges Design) bis nervig (Habta schon mal nach Bildern anhand von Tags gesucht? Da landet manIn immer erst mal im public Bereich – nervigst!) der Funktionsumfang der Picasa Web Albums auch ist, ich mag den „unwilde“ Gesamteindruck ja trotzdem irgendwie. Die iPhoto Auszüge sollen da nur einfach so im Google-Internetz rumliegen und auf spontanen Verlinkungswunsch meinerseits warten.

Wird Zeit für store.moellus.de driven bei owncloud oder so. Oder aber die bekommen das soll toll hin, dass ich mir hier völlig umsonst Gedanken gemacht habe. Tweet hätte da auch gereicht. :P

<test>

 

</test>

Sonne!

Die aktuelle juhu-endlich-Sonne!-Euphorie erklärt wohl dies:
„Nur 96 Sonnenstunden statt sonst durchschnittlich 154 gab’s in diesem Winter.“
(Quelle: ARD-Tante)

was mit tempus fugit

Als ich vorhin so vom Querparker-Parkplatz gegenüber der sozialistischen Kita nach Hause back to Moellus HQ schlenderte, fiel mir wieder mal ein, worüber ich mir ab und zu das hyppsche Köpfchen zerbreche: das was war, in Worte fassen und entsprechend einsortiert ins Internetz reinschreiben. Betonung liegt hierbei ganz dolle auf einsortiert: Ich kann und will – von der grundsätzlichen Sinnhaftigkeit an dieser Stelle mal ganz abgesehen – ja nun nicht wie ein Gruppenbuch-Schreiberling nach Besuch der Patenbrigade etc. loslegen. Nee. Ich hab ja auch noch andere Sachen zu tun. Also muss ich da was konstruieren. Und immer an dieser Beschlussfassungs-Stelle fällt mir das geniale FormatDamals – vor 40 Jahren“ ein. Ich werde das ähnlich handlen. Nicht sofort, aber wohl noch in dieser Dekade.

#fhain anno 2000 - Blick die Voigtstrasse runter

#fhain anno 2000 – Blick die Voigtstrasse runter

Ohne Scheiss: ist doch noch gar nicht so lange her, als ich mein 10 Jahre Berlin Dingsbums praisen wollte … doch: zwei Jahre isses schon wieder her. Herrje! #vor12jahren