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was mit Ende einer Ära

Internet-Unternehmen gründen, lässig zum nationalen Marktführer aufsteigen, Gutmenschtum Menschtum predigen und vorleben, Company verkoofn, lässig weitermachen. Er so.

Meldung heute:

Ströer-Digital-Mann folgt auf Attia und Noller: Martin Hubert wird CEO bei nugg.ad

damals: meine erste im Nougatkombinat

So ich denn demnächst wieder at my Lieblings-Foursquare-Venue einsteige, wird dort also ein neuer Generaldirektor lenken.

Die erste Tschekkung vom Herrn Noller hatte ich – of coz – via Twitter. Ausgesprochen interessante Tweets von einem CEO. Dieser Tüp sollte der Chef einer Targeting-Bude sein? Ich war bis dahin anderes gewöhnt. In unserer ersten Begegnung – – ging es u.a. um Solaris. Schon mal kuhl. (An dieser Stelle Gruss an @fooforge und @binlan) Später zur Einstellung stand eine Thermoskanne mit auf meinem Arbeitsplatz. Und dann das Abo. Sie erinnern sich sicher. Ebenfalls unvergessen: massive Support während der #neunterneunter Anfangsphase. Und morgen ist nun winke-winke-Konvent.

Spannung und Zuversicht, wie und dass es weitergeht – bei uns und bei ihm.

„Man ist nicht mehr online, sondern das ganze Haus ist online!“

Immer wenn der CEO mal gerade keinen Bock auf dieses „Werbung im Internetz“ Zeug hat, zückt er entweder den Lötkolben und beackert den erstbesten Raspberry Pi, oder aber er lässt sich über das Internet of Things aus. Eben Zeit für Visionen, ynot. Ich hatte ja seinerzeit angenommen, der IoT Hype hätte sich mit der Insolvenz der Nabaztag Bude erledigt. Aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Ist das dann schon Web 4.0? Oder kann man das semantische Netz im Folder „Rohrkrepierer“ ablegen und das glossy Label 3.0 aufs IoT patschen? Und was ist mit Second Life? Kommt das noch mal wieder? Wenn Facebook es endlich gekauft hat vielleicht? Es bleibt #yrre spannend.

Frauen haben schlechtere Chancen, weil Männer das so wollen

Stephan Noller – Diplom-Psycho-Fritze und mein Chef – schreibt in der ZEIT zum Thema Frauenquote. (Das habt ihr ja vermutlich mitbekommen.)

Daher brauchen wir eine verpflichtende Quote, die gerechten Zugang von Frauen zu allen Positionen und Gehaltsklassen garantiert. Per Gesetz und ab sofort. Anders wird es nicht funktionieren.

Seine Conclusio mag radikal erscheinen, aber vermutlich geht’s wirklich nicht anders.