Bambule jekiekt

Es ist schon wieder spät, und ich gucke Westfernsehen. BAMBULE mit Sarah Kuttner – the Ostsee-Guwosh-Edition. Frau Kuttner ist angeblich 33. Erst mal Interview mit Frank Spilker. Der Tüp mit der „Was hat dich nur so ruiniert“ Kombo, genau. Thema der Sendung: 40 ist das neue 30. Message: Alles wird gut, trotz Panikalter 40.


Jetzt hat sie „Holy fack!“ gesagt, und der Hamburger ist schon wieder raus ausm Bild. Stattdessen ein Mützenträger, der schon „auf zwei-, drei- vielleicht viertausend Parties“ war. Da kann ich wohl nicht ganz mithalten. Aber die im Spreewald Mitte war auch ganz OKee. (Damals wurde ich 30. *hust*)

Zwischenfrage an mich: Hol ich mir ne #tasskaff oder beschliesse ich, zu faul zu sein, die l:kautsch noch mal vorm Wegpennen zu verlassen.

„Früher das waren gar keine richtigen Erwachsene, das waren schon Rentner.“ (Die Rede ist von den Erwachsenen nach dem Krieg und so.)

Jetzt durfte der Sänger wieder was sagen. Und er sass dabei wieder im Kaffee neben Frau Kuttner. Darf da der Praktikant schnippeln, oder ist das das Konzept? Ich bin wohl schon zu alt für solche Formate.

Jetzt sagt sie schon zweiten Mal „Tschakks“.

Zwei tätowierende Eltern. Die Mutter hat ein Bildchen wiederum ihrer Mutter auf dem linken Arm raufgepinseln lassen. Wenn ich richtig erkannt habe, als junges Mädchen mit Pionierhalstuch. Mutti der Mutti ist also vermutlich Ossi. Der männliche Elter hat auch ganz viele Tattoos heisst Jakub – klingt nicht ossideutsch, aber da kann ich mich auch irren.

Ah! Und nun wieder die Frage an Josef Hader – das ist doch was für @bosch oder? Er soll eine Antwort auf „Womit kann ich meine Eltern noch schocken?“ geben. Hab verpennt, was er geantwortet hat. Ich könnte zurückspulen, bleibe hier aber authentisch.

Patricia ist 39 und steht auf Rockability. So eine also. Gleich danach ein Tüp mit T-Shirt mit „Commerzpunk“ Aufdruck druff. #hihi

Kurze Schreibpause, ich will mal bisschen kieken.

(…)

(Jetzt hätte ich aber doch gern ein Käffchen.)

Oh, no. Diese schrecklich hippe Band Kraftklub darf was sagen. Sind die beiden „Nummer eins Künstler“ schon dreissich? Nein! Anfang 20 bestätigt der eine gerade. „Wir sind so draussen-Kinder.“ Ist Kiffen wie Rotwein trinken? Kommen übrigens aus Carl-Marx-Stadt bzw. Kemnitz. OKee, das war mir neu.

Weiter.

Mit den Kindern meckern und sich wie die eigenen Eltern vorkommen. Das kommt mir doch sehr bekannt vor.

Der Chefredakteuer vom Tagesspiegel hat einen Doppel-Vornamen und ist pro Bundespräsident. Der Politik-Korrespondent der Welt erinnert mich bisschen an den Parteikritiker von Arnim und ist da anderer Meinung. Was ist denn mit Monarchie?

Apropos Gauck. Nicht mein Bundespräsident, aber soll er mal machen. Was mir viel mehr zu denken gab bei dem ganzen Theater: NPD durfte (wieder) einen eigenen Kandidaten stellen. Wieso dürfen die das? Weil die Pöbelmandat im sächsischen Landtag haben? Vergessen, wo ich es neulich gelesen habe, aber guter Denkanstoss: Mindestens genauso schlimm wie der NPD-Mitmachanspruch ist, dass dieser Fakt während der gesamten medialen Gauck-Show quasi totgeschwiegen wurde. Faschismus kann man nicht ignorieren, auch nicht in diesem Gala-Hochglanz-Moment.

Schlusswort von Frau Kuttner. Und der Hamburger darf auch noch mal was sagen.

BAMBULE – war OKee mal wieder.

PS:
Na gut, Käffchen dann erst morgen früh. #n8