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Kurzurlaub am Kulkwitzer See – und Leipzsch wiederentdeckt

Diese jüngst absolvierte Woche Kurzurlaub im Sächsischen verdient ob des vollgepackten Kulturprogramms, der fluffigen Lokation und nicht zuletzt des supidupi Wetters Erwähnung an dieser Stelle.

Urlaub in Leipzig? Jawoll. Quasi vor den Toren der Stadt. Auf einem Campingplatz. Einem hyppschen. Fietschering Dauercamper mit Stalingrad-mässig eingegrabenen Wohnwagen und Schrippen am Sonntsch. Der Trick: Die haben auch Hütten. Skandinavisch angepinselt, zwar leider mit ohne Mikrowelle, aber mit Dusche und Glotze. Direkt am Ufer befindet sich ein See: der Kulkwitzer See. Der gehört zwar @_bunz, aber wir haben trotzdem Steine reingeschmissen und sind 1x herum geschlendert. Ganz klares Wasser. Das erklärt auch das putzige Tauchervolk. (Kommt Tauchen nach dem Segeln und vor dem Jagen in der Uckermark? Ich frage für @maxheadroom.) Der See und ich haben etwas gemeinsam: beide wurden wir durch das SED-Regime geprägt. Der See so: entstanden aus der glorreichen Braunkohle-Planerfüllung, vor etwa vierzig Jahren stetig reinlaufendes Wasser und schliesslich zum Naherholungsgebiet erklärt worden. So einfach. Und ich dachte im Rahmen der Urlaubsvorbereitung AKA mal fix Google Maps tschekken, das sei ein nachwendliches Produkt.

Haben in dieser Woche endlich mal @6udrun und @setro in riehl kennengelernt. (Nein, wir kennen uns schon länger auch in echt, aber ich mag den #twealitytschekk – sei er auch fiktiv – so gern ins Internetz reinschreiben.) Synergien bei den Mahlzeiten im Erdgeschoss, bei der gemeinsamen Ausübung des Kulturprogramms und vor allem bei der Whisky-Versorgung. #lechz

Freizeit! Ist ja nun nicht so, dass man in Leipzig und Umgebung nix unternehmen kann. Die Arbeitsgruppe Kulturprogramm auswählte diese Punkte, gern zur Nachbesichtigung empfohlen:

  • Zoo Leipzig – Ich muss da schon mal als kleiner Jammerossi im Ferienlager-Kontext (/cc @kumullus) gewesen sein. In der real existierenden Gegenwart wartet diese Sehenswürdigkeit nunmehr mit einem Marché gefietscherten Tropen-Zoo im Zoo auf, grossartig gemacht. – http://www.zoo-leipzig.de/
  • ehemaliger Braunkohletagebau Espenhain – Den Term „Espenhain“ kenn ich noch aus der Aktuellen Kamera. #transparenzgedanke Planerfüllung und so. Heute steht da recht imposanter Baggerschrott rum, und die Bockwurscht unten am Fressstand kommt gut. – http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Espenhain
  • Völkerschlachtdenkmal – Ich wuchs ja in der Annahme auf, das Bauwerk befände sich ausserhalb der Stadt. Nee! Steht mitten drinne. Die Muttis mit den Kids im Fahrstuhl hoch, die beiden alten Säcke den ganzen Aufstieg via Stufen nuff. #hybris :) Imposantes piece of Naturstein-Beton-Mix. Und das Doppel-M (steht vermutlich für Matthias Möller) und der ehemalige sowjetische Messe-Pavillon sind gut zu erkennen von dort oben. – http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlachtdenkmal
  • Halloren AKA „Ich brauch’s süss!“ – Schokoladenfabrik mit Schokoladenmuseum und Halloren-Power-Shopping in Halle. (soooo eine vollgepackte Tüte für schlappe 15 €) – http://www.halloren.de/
  • Luftfahrt- und Technik-Museumsspark Merseburg – So eine extra Foto- und Filmerlaubnis zieht mich ja immer erst mal runter. Aber die Ausstellung (Nicht von den teilweise heruntergekommenen Freigelände-Exponaten abschrecken lassen!) ist wider Erwarten recht umfangreich – sogar eine Me-163 Replik steht da in der Halle. Und ich musste wirklich erst vierzich werden, um mal echtes IL-62 Blech zu betatschen. (Das war toll!) – http://www.luftfahrt-technik-museum.de/

ORWO-Farbbilder:

Resumé: ein bisschen von Leipzig gesehen, durchaus beeindruckend. (Danke, Herr Schneider!) Toller Zoo slash tolles „Gondwanaland“. Die Lokation da am Kulkwitzer See sehr nice, auch für Nichttaucher. Und danke Wetter, dass du so schau warst!

PS: Für ein Nörd-Date mit @chaosblog hat es nicht ganz gereicht. Nächstes mal dann aber.

 

Beirette-Reflex while unterwegs gen Süden

Schon damals als ich noch ein kleiner Jammerossi war, gab es auf der Fahrt in den Süden der Republik mindestens diese beiden u.g. Sehenswürdigkeiten bzw. Wegmarkierungen, die uns lässig und unangeschnallt im Trabant-Fond abhängenden Jungadlern Gewissheit gaben, uns bereits urst ordentlich far away der Bezirkshauptstadt zu befinden. Maximal noch eine Pause – meist im Teufelstalbrücke-Area – dann war Ommas Willkommens-Suppe quasi schon riechbar. (Ggf. aber auch Kotzpause auf den letzten Bergkilometern – in diesem Fall dann keine Suppe.)

Aber zurück zu den Objekten, die noch heute Aufmerksamkeit triggern: 1. Elbe-Brittsch Vockerode fietschering markanter Turm und 2. – Ha, was mit Luftkraft! – das Bogen-Brittsch-Ensemlbe kurz bei Dessau slash Wolfen. Ist irgendwie noch immer so drin: „Guckt mal, Elbe schon.“ und „Hier konnten früher mal Flugzeuge durchdonnern.“ – quasi jedes mal, und sei es nur in Gedanken. Heute nur etwas fixer und vor allem in Farbe. :)

Fakten-Tschekk via Blockwarte:

  1. Zu DDR-Zeiten war an der Nordseite des Turms die Leuchtreklame „Plaste und Elaste aus Schkopau“ der Buna-Werke so angebracht, dass Fahrer aus Richtung Berlin kommend, sie lesen konnten. Die Installation ist heute Teil der Sammlung des Deutschen Historischen Museums. – An die Leuchtreklame kann ich mich nicht wirklich erinnern. 
  2. „Der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle 11 Dessau-Süd und der AS 12 Wolfen war während des Zweiten Weltkrieges als Autobahn-Behelfsflugplatz vorgesehen. Es ist nicht bekannt, ob dort je Landungen stattfanden.“ – Nun gut, also nur ABA bzw. BSLB und keine Udet’schen Airshow oder so. Oder sind hier noch andere Fakten bekannt? (Hausaufgabe für @betonmischa

Und hier, ich hab Bilder mit meiner West-Beirette gemacht:

Elbebrücke Vockerode

Bogenbrücke A9

PS:
Gruss ausm Süden!

PPS:
„Beirette“ kennta noch?

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Elbebr%C3%BCcke_Vockerode
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahn-Behelfsflugplatz
  • http://www.geschichtsspuren.de/artikel/luftfahrt-luftwaffe/113-autobahn-notlandeplaetze-nlp.html

Pilzen im Brandenburgischen – und Makrelenhappen auch

Zunächst: Es scheint sich als festes Muster zu etablieren, den Wochenend-Bericht fürs Gruppenbuch immer erst Mitte Ende der Woche manifestieren zu können. Ich prangere das an. #tempusfugit #aechz #heutenichtmehrmorgenokee #hashtagism

Back to Hauptinformation of da Posting: Wir waren Pilzen. (Ja, heisst so. Nicht zu verwechseln mit „Wir waren in den Pilzen.“ Bahnhof? Egal.) Da oben im Nordwesten Brandenburgs. Mit den underwhelmed Kids erst mal mehr Challenge als entspanntes Pilze ernten, aber dann doch ganz nett.

Und eine im Öko-Knopp-Kontext höchst interessante Entdeckung gemacht: Liegt dieser SED-Regime-Lebensmittelmüll da echt schon seit gut zwei Dekaden im Wald rum oder wurde das später deployed? Ich weiss es nicht. Aber ich hatte spontanen Verpackungs-Flashback – ihr auch? (Die Ossis unter euch sind gemeint.)

Wie es sich gehört, gab es nach dem Pilzen zu den Pilzen ein Pils. Mission accomplished.

PS: In nicht mal mehr drei Monaten ist Weihnachten.

Dampfloks ankieken

Jemand sollte auch mal wieder was über tolle Wochenend-Highlights ins Internetz reinschreiben. Und da fast die gesamte Bubble mit Steinbrück vs. Merkel sowie dem dynamischen MIK-Duo Obama und Kerry beschäftigt ist, muss ich wohl ran. Hier … Dings … was mit Rails!

 

Tipp kam parallel von Keule und @saumselig auch: „Berlin macht Dampf“ austschekken: überschaubare Eisenbahn-Show im Bw Schöneweide – sind wir mal hingefahren. (Einer dieser Ausflüge, die es erlauben, das sonntägliche Mittagsmahl auszusourcen. #ilike)

 

 

Drehscheibe (Geilomat!) in Action, diverse mittelfette Dampfloks under Pressure und hyppsch kramiger Flohmarkt (Ich hätte fast den Deutsche-Reichsbahn-Alu-Aschenbecher gekauft!), Bratwurscht und verdammt-nah-am-Original-Softeis auch. Und nach meinem ersten (!) Fussballspielbesuch neulich überhaupt, gab’s nun auch noch die erste Führerstand-Erkundung auf BR 119 Iron fietschering Sifa-Erklärung. Beeindruckend, nicht war? (Ich bin zwar BR 118 Ultra, aber es war trotzdem OKee.) #wild

Schöner Ausflug, kann man wieder machen! (Ja, und die Kids hatten auch ihren Spass.)

Bildas? Bildas:

 

  • http://berlin-macht-dampf.com/
  • https://twitter.com/saumselig/status/374079621656231936
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsfahrschaltung

 

Nachtrag: lässig abhängen im Ammersee Denkerhaus

(Hier bitte eine beliebige tagespolitische Schlagzeile der Grünen hindenken, danke.) Apropos Grüne! Meiner untoppable Quelle (AKA unscheinbares „Kulturtechnik“-Tool auf Drupal basierend, aber dazu ein andermal sicher mehr) zufolge weilte ja das grüne Urgestein Jürgen Trittin vor ein paar Tagen im Denkerhaus in Diessen am Ammersee, Bayern, noch-Deutschland. Stop. Begriffsbestimmung Denkerhaus: eben sowas wie das Betahaus in Berlin oder in Hamburg. Home Office und andere TüpenInnen, die familiäre Ablenkungen und Kampfaufträge zwischendurch gegen gediegene Kreativ-Atmosphäre und vielfältige Freelancer-Symbiosen tauschen mögen, schlendern da flexibel wo geht ins hyppsche Gemeinsam- und Netzwerking-Büro. Feinstes piece of grassrooted Coworking Space out there in the Bavaria County. Ich habe das Projekt quasi schon seit der gedanklichen Grundsteinlegung auf dem BWL 2.0 Radar (Apropos, Gruss an M. Schwenk!) und war nicht zuletzt durch die ur-persönliche Bekanntschaft zum Moosblogger himself brutalst möglich daran interessiert, unbedingt mal selbst den Denkerhaus Spirit zu inhalieren. Nun ja, neulich war ja wie berichtet FDGB-Urlaub in Bayern, bin ich also gleich mal nach Diessen, um u.a. „Hallo Denkerhaus!“ zu sagen.

Verglichen mit der Trittin-Show war der Bahnhof für mich kleiner – aber feiner: prof am Denkerhaus-Tresen gelehnt, Denkerhaus-Ticket gezogen, Denkerhaus-WLAN konnektiert, Mate-Prösterchen mit den Denkerhaus-Masterminds @moosblogger und @mschluepmann und dazu Smalltalk. (Wir haben auch den Guwosh Ammersee Edition besprochen, soviel möchte ich verraten.) Fix noch einen Tweet abgesetzt, Mission accomplished.

Ohne Kwatsch: Weiterhin maximale Erfolge der Idee und der Institution des Ammersee Denkerhaus! Freundschaft!

  • http://www.ammersee-denkerhaus.de/
  • http://www.bwlzweinull.de/

 

 

bei Kallinchen ins Wasser reinhypfen

D.h. eigentlich war der Plan, an anderer Stelle in den Motzener See reinzuspringen. (Sprich, es gibt mindestens zwei Badestellen – merkt euch das.) Aber auch OKee. Wenn wir – Gelassenheit is back – mal von der brutalst möglichen Parkplatzknappheit (hatten dann irgendwo Richtung Thüringen doch noch was gefunden) und der beachtlichen Menschenansammlungsdichte (So ähnlich muss es ’89 in der Prager Botschaft zugegangen sein.) absehen.

Strandbad Kallinchen

Strandbad Kallinchen: zwei € Eintritt für die alten Säcke, Piwo und Bockwurscht, grosse Wieso mit paar Bäumen, Rettungsschwimmer, Rutsche, draussen sogar eine Inse für die IronIn-ManIn-SchwimmerInnen. Das Wasser wird recht schnell tief, daher ist der Nichtschwimmerbereich recht überschaubar. Trotzdem: Kann man wieder machen. (Vor allem dann mal, wenn nicht wieder gefühlt ganz Berlin vor Ort ist. :)

Nachtrag: Kurztrip Naturcampingplatz Ückeritz auf Usedom

Too much Bavaria hält kein Saupreiss aus, und daher kommt uns der spontane Ej-wollta-nich-ooch-herkommen-Ruf von Bekannten an die Ostsee gerade recht. Ich lasse die Sippe vorpreschen, um mich noch einige Tage vom „Bayern ist schön!“ Kulturprogramm zu erholen, aber dann gibt’s kein Halten mehr. (Paradox isses, wenn du dich angesichts des Familiy-Businesses nach freien Freizeit-Minuten sehnst, dich im Falle dieser dann aber ganz fix von Langeweile erdrückt siehst. Ihr kennt das.)

Sonne zurück-anlachen, Kraftstoff ins Mopped reingefüllen, beim Bezahlen die Karte selbst rausfummeln (Das ist neu, oder?) und los via Highway. Via Highway, ohje. A11 und A20. Langweilig. Wenigstens ab und zu ein Auto. Und ein West-NVA-Konvoi auch. Kurz vorm Einschlafen dann Anklam erreichen. Das Städtchen mit dem Lilienthal-Fietscha, why not. Dass die Insel nicht ausschliesslich über Wolgast zu erreichen ist, ist mir neu. #flashback Schon wieder Tanken und weiter. Wetter inwzischen schlecht, och nö. Schöne Split-Strecke mit 50er Limit. Aber keine Rennleitung in Sicht, also Stoff. Nächster Halt dann schon Blechlawine in Ückeritz. So viele Festlandmenschen, ich stelle mich auf brechend volle Ostsee-Strände ein. Egal, erst mal den Naturcampingplatz finden. 

German Camping Dingsbums mit Plastikkärtchen, Schranke und Duschmarken. Es passt gut, dass ich mit Mopped da bin, denn von der Rezeption bis zu den Muttis sind es fast drei Kilometer. Schön durchs Wäldchen mit Mövenschiss tuckern – oh kuhl, Parkplatz fürs Mopped. Das Wetter hat sich inzwischen auf mich eingestellt: Sonne wie blöde, geht doch.

Tschekk: Der Campingplatz befindet sich unmittelbar hinter dem Strand, was will das Ostsee-Camper-Herz mehr? Kaufhallen-esquen Konsum gibt’s, ganz hinten am anderen Ende noch einen: Käffchen, Lillifee, Éclair, Buddeleimer und draussen Backfisch und Piwo. Klo- und Duschhütten stehen unauffällig alle paar Kilometer, daher packen sich die Profis zu Hause ein Fahrrad aufs Autodach. Punkte gibt’s keine, aber nur, weil ich keine Campingplatz-Skala habe. Und da das Plastikkärtchen meine Kundekarte ist, sollte ich die wohl noch mal benutzen. Der Strand ist so wie Ostseestrand sein sollte: überall Sand, siehe Praktica-Fotos.

Oh schau, ein Hubschraubereinsatz:

Am Abend das übliche Grillprogramm. Und später Kinder, die nicht müde werden. Unsere natürlich. In der Nacht ordentlich Sturm, ich hab Schiss, dass was aufs Zelt patscht, bin aber zu müde, diesen Gedanken weiterzuverfolgen. Für den Wolkenwetter-Rapport am nächsten Tag müssta euch die Fotos anschauen, ich spule gleich vor zur Rückfahrt.

Noch auf Usedom den Fahrer eines vor mir cruisenden Kleinlasters auf den Umstand hinweisen, dass seine Karre brennt. *rumgestikulier* Schnell weiter, ich will endlich auf die via PoserPhone ausgekasperte Strecke Anklam – Pasewalk – Prenzlau – Berlin. Endlich im Cruise-Mode. Nächstes Mal werde ich eine #tasskaff Pause bei @boettchi und @maxheadroom in dieser Uckermark einplanen. #rtm

Fazit: Ostsee geht immer. Und wenn auch der Weg das Ziel ist, passt alles. #mininorge :)

back from Bavaria 2013 – bisschen Überblick

Bayern ist schön. Und die Autobahn-Cruiserei ein wenig nervig. Jedenfalls dann wenn der Nachwuchs UberParty macht, und den Anweisungen der Alten so gut wie keine Aufmerksamkeit geschenkt wird. #rage (Ej, inna DDR hatten wir uns auf die enge Papp-Rückbank gelümmelt und entspannt um die Wette Westkennzeichen notiert. Die haben die Genossen dann aufm Pioniernachmittag eingesammelt und in fitzeliger robotron Fummelei zusammengesetzt, um hyppsche Opel-Kadett- und PLO-Benzen gefietscherte Bewegungsprofile anzufertigen. Big Data gab’s schon damals. Bestimmt.)

Aber zurück zu Bayern slash Allgäu slash Ostallgäu. Bayernpartei-Plakat, lekka Gröstl, Berge mit Fitzelchen Schnee ganz oben, Heidi-Land Allgäu (Ist das eigentlich korrekt?) und bisschen Austria auch, bisschen WLAN im FDGB-Objekt, schön gewandert nebst industriell gefertigte Wanderstöcke und Stocknägel für die Buam, jeden Abend ein anderes Piwo aus der Kaufhalle from the Nachbardorf („Könn‘ wir Eis?“), Wettermix mit positivem Trend, und einen Alpensalamander haben wir auch gesehen – wie bei Conni im Buch!

(Falls euch die präsentierte Aufzähl-Methodik nicht nervt, behalt ich die auch zukünftig bei, OKee?) 

bavaria-2013_bayernpartei

Jetzt ganz fix der Befindlichkeitsbloggerei Part: Ausschlafen, recht viel. Das war toll. Danke, Chefin! Einfach mal paar Minuten über den Bauernhof Richtung Berge kieken, auch toll. Das Piwo hatte ich schon erwähnt. Piwo ist ja eigentlich immer toll. Wandern mit Kraxe aufm Rücken und bisschen Schwitzen auch. Aber toll. Frischluft, mal nicht permanent Foxconn-Dämpfe inhalieren. Toll.

Bauwerke, alte: Psycho-Bau bekraxelt und ein paar Burgruinen auch. Psycho-King und Psycho-Bau – fastehta ja selbst, ne? Zwei Sachen dazu: Schloss Neuschwanstein schon am zweiten Tag entdeckt und erst mal gar nicht als solches erkannt – abgefahren. Warum? Vor allem, weil alle Schloss Neuschwanstein Motive hyppsch environment ge-photoshop-t sind. Das ist nicht schlimm, das ist nur ein Fakt. Früge man jemanden, der noch nicht vor Ort war, wo diese Urform des Palazzo Prozzo steht – „Irgendwo in den Bergen, ringsum ganz viel Wald.“ wäre vermutlich die Antwort. Die hätte ich vor riehl Tschekkung auch gegeben. Denn eigentlich sieht man das Teil von so ziemlich jedem Punkt dort im Ostallgäu – unglaublich. „Ej, ich seh schon wieder das Schloss!“ oder „Isses das da schon wieder?“ #wisstabescheid Ich habe noch ein besonders hyppsches Postkarten-Motiv rangepatscht. (Leider reichte mein Taschengeld dafür nicht mehr, und keine Sau hatte bis dato meinen „Schickt mehr Geld!“ Aufruf beachtet. Aber Foto geht ja auch, wa?) Und vor allem: Tüpen und Tüpinnen, die von weit herkimme und mit iPad jedes noch so kleine Fitzelchen-Detail vom Schloss knipsen. So wie man es sich vorstellt. Ich mein, wollen die in Tokio (bzw. mittlerweile wohl Peking) das Teil anhand ihres Bavaria-Streams klonen? (Gerade fällt mir die Sponline-Story vom geklonten Ösi-Dorf oder so in VR China ein. OKee, vielleicht doch nicht so abwegig. :) Und mehrere Burgruinen. Grossartig. #ymseborga (Ich hatte ja den „Wissensspeicher volkseigene Burgen und Burgruinen“!) 

bavaria-2013_psychobau

Und weil niemand Blog-Postings liest – und schon gar keine langen – packe ich folgende zwei Fietschas inne kommende Woche rein: Denkerhaus Diessen und Mittelalter-Batman (klick!). Seida schon gespannt, wa?

 

from Trocadero to Denkerhaus Diessen

Servus Tagebuch!

Wenn man eigentlich ganz viel Zeit haben sollte, dann aber irgendwie noch weniger Zeit für den #shice hier ist – was ist das? Urlaub, genau. 

Daher der #luftkraft Roadtrip auch erst mal in komprimierter Form: Pizza im Cafe Mocca, völlig abgefahrene West-Kreditkarten-Geschichte, TXL, „Über den Wolken scheint echt die Sonne!“, Orly, junge La-Boum-Menschen, Hotel 200, merde-Wetter, Le Bourget 2013, Wir-sind-unwürdig-Su-35-Flying-Display, „Wir probieren einfach mal alle Biere!“, Hubschraubereinsatz in der Metro, endlich Trocadero, Starbucks, Kreislauf langsam wieder da, 737-700, tolles Wetter in Hauptstadt der DDR, Lass uns Freunde bleiben! Lass uns die #bildas mit BitTorrent Sync exchangen!, Home Sweet Home. Resumé und – hoffentlich (denn ich bin mir gerade – kein Scheiss! – nicht sicher, ob ich den Inhalt der Foto-Karte vor Abreise ins FDGB-Austauschobjekt auch wirklich fachgerecht auf C:\ gepatscht hab!) #bildas in einer der nächsten Ausgaben hier. 

(Foto via PoserPhone und ausserdem hektischst mit Preview.app zurechtgebastelt! #einsoelf :)

(Foto via PoserPhone und ausserdem hektischst mit Preview.app zurechtgebastelt! #einsoelf :)

Back to Betreff: Trocadero kennt man ja. Aber Denkerhaus? Klar, Denkerhaus Diessen – neuester #hicer #shice am weiss-blauen Coworking-Space-Sky. Und morgen nachher – so mir jemand dort die Tür aufmacht – mag ich da mal ein ausserordentliches Ticket ordern. Hipp mit den Machern @moosblogger und @mschluepmann ne #tasskaff reinkippen und vor Ort was ins Internetz-Tagebuch reinkritzeln. Das ist der Plan.

PS: Die Schleifmühlenklamm bei Unterammergau ist toll. Und das 90-ct-pro-Kugel-Eis in Oberammergau ebenfalls! Müssta beides austschekken, falls ihr auch mal einen FDGB-Ferienplatz hier im Westen ergattern solltet!

PPS: Ja, diffus … ich weiss. Ist ja aber auch schon spät.

PPPS: Ich hoffe echt, ich hab die scheiss Bilder vorm sportlichen Karte-formatieren overplayed. #mimimi

Der Landkreis Teltow hat’s gebastelt und wir haben’s besucht

Ach ja. Ein Teil der Leserschaft weiss das sicher ganz ähnlich zu schätzen wie der lokale WG-Vorstand: die Kids werden grösser und ein normales wochenendliches Frühstück findet nicht mehr zwischen 0700 bis 0800 Uhr sondern ganz entspannt bis kurz vor Mittag statt. Jedoch ist ein derartiger #easypeasy Mode nicht nach dem Geschmack der Chefin, denn die will immer was machen statt nur rumzuhängen, eben den Tag nutzen usw. #aechz *

20130421-134048_grunewaldturm_gross

Gestern nun hab ich da mal nicht mit Maulerei sondern mit Aktionismus pariert: „Ganz meiner Meinung. Los, Ausflug machen!“ Keine Stunde später unterwegs durch Westberlin (unterwegs über verschwundenen Palast der Republik show-gewundert, neue Streckenführung in Mitte zur Kenntnis genommen, coming-soon-esque Besuch der Goldelse beschlossen, Apples Standortentscheidung für den Apple Store Berlin bewitzelt, Avus bzw. die dazugehörigen Zuschauertribünen erklärt) Richtung Zonengrenze in Sherwood Forest, Platzeck-Land in Sichtweite. Sichtweite ist nämlich genau das Stichwort – extreme Grunewaldturming, siehe Bilderchen: 

20130421-121741_fernsehturm

20130421-122151_blick_nach_potsdam

20130421-134502_prostDer Grunewaldturm – steht da schon seit über 100 Jahren an der Havel und bietet ordentlichen Ausblick. Unser letzter Ausflug war schon über eine Dekade her, damals wurde gerade rumsaniert, und den den hyppschen Biergarten (lecker Riesen-Currywurscht, lecker Mirinda) gab’s da IMHO auch noch nicht. Erst mal hochkraxeln (169 Stufen) und inne Landschaft kieken. Und innehalten. Denkste: weil Kinder so sind, wollen die natürlich gleich wieder runter, wenn man (also icke) erst mal oben ist. Machste hastig noch paar Fotos from Grunewaldturm wottsch base nach Berlin Mitte und Potsdam Provinz, grämst dich aber nicht weiter, denn du warst ja früher bestimmt mal genauso, und unten gibt’s ausserdem Currywurst, Pommes und Radler. ;)

Und aufm Rückweg noch fix was mit Geocache. Und ja, die abgebauten Teile der #eastsidegallery stehen jetzt im Gewerbepark Dreilinden, kiek:

20130421-153726_mauer

Und das ist das Zeug, aus dem man früher dieses ganze Offline-Gelumpe herstellte. Foto, weil sich da irgendwo mal mein initial gefundener Geocache befand. =/

20130421-141232_forstbetrieb

Genug Wochenendrapport – hier noch das, was letzte Woche keinen Einzug in dedizierte Internetz-Tagebuch-Einträge fand, IMHO aber durchaus erwähnenswert ist:

  • Wir sind ein great place to wörk. (Toll, wie ich offensichtlich dieses Wir-Gefühl schon drauf hab‘, wa?!)
  • Bitcoin. Das Thema ist ja IMHO durch. Trotzdem tschekke ich ab und zu noch den Umtausch-Kurs – aber nur, weil diese Website so realtime-esque ist natürlich.
  • Piraten. Zwei (hier und hier) mehr oder weniger prominente Abgänge. Badewanne, Stöpsel raus. Bis September ist es noch weit – drei, vier, fünf Prozent? Glaube aber, dass der bunte Chaos-Haufen seine historische Mission eh schon längst erfüllt hat – auch ohne ins oberste BRD-Parlament einzuziehen.
  • Weil alle das machen, mach ich das auch – nur Fitzelchen anders natürlich: habing rp13 Stempel fürs Benutzerbildchen. (Wollta auch? Müsste hier klickern.)
  • http://moell.us/whenyourmumseesthefriedrichshainshitholeyoulivein

* … Nee, natürlich hat sie ja recht.

PS: Bin ja schon irgendwie ne ziemlich kuhle Social Media Sau – noch kein bisschen aufgeregt wegen #rp13.

„Schnell, ich brauch ne Überschrift. Muss was mit Wochenende, Privilegienmuschi, Max Headroom und ILA 2012 sein. Schnell! #kthxbye“

20120914_rudelseligÄchz. Komischer Wochenanfang – gestern nämlich erst, weil doch Montag noch im standby mode vom offline-esquen Sonntagsfiebern. Ich sag ja – ächz.

Aber Wochenende war trotzdem was los. Erst @rudelselig – ui, gleich 2x #twealitytschekk (denn 1. hej, @AF_Blog wir haben ja gar kein Wässerchen gekippt?! und 2. Mark Wahlberg war auch da, Mark Wahlberg!) w pankowje (Vielen Dank für die Einladung, selten so eine angenehm unaufgeregte und entspannte Hochzeit miterlebt! :) und nächsten Tag dann Frischluft-Tschellensch w uckermarkje in besonders bizarrer Form: mit Kind und Kegel Draisine fahren. Uff, war ich fertsch. Immerhin nicht nur ganz im Sinne Gerhard ‚Adi‘ Adolphs gehandelt, sondern auch im hyppschen Lychen Area gepicknickt und Geocache #12 gefunden (Okee, K2 hat den gefunden. #ichwerdalt)

Hier, paar Bilderchen:

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Ohje, und gestern dann: was für ne Aufregung um das Büchlein der Privilegienmuschi. Schade um die Bandwidth! (btw: Diese Floskel zieht ja mittlerweile eigentlich immer, müssta euch merken.) Ich hatte zunächst brutalst möglich in meiner Tweet-Anzeige-Maschine gefiltert, mich dann aber doch zur Lektüre dieses und dieses Artikelchen hinreissen lassen. Bin irgendwie bei beiden. Nun ja, ad acta mit ohne Lesen.

Und übrigens wollte ich auch mal ein Buch schreiben. Gleich zu Beginn der 90er war das. Internetz gab es noch nicht – statt konnektiertem PC stand mein oller Amiga im Zimmer, und in der Monitor-Glotze liefen Sachen wie ‚Max Headroom‘ und ‚Das Model und der Schnüffler‘. Oh Mann, ich wäre heute berühmt und müsste kein edge bleeding tekk blog befüllen.

20120918_laessig-im-fahrstuhl-stehenGestern war der Ex-Ossi-Chef im Nougatkombinat, um mir seine abgelegte GPS-Hardware auszuborgen. Und um sich Risotto reinzupfeifen. Und um wiederum das meinem Chef kundzutun. Nicht verstanden? Ich auch nicht. Aber #jemeinsam hamm wa jemacht und – hallo Schtief, hör mal zu! – es flutschte irgendwie nicht wie sonst immer. Mag sein, dass es an der verschissenen Windows Phone Aura lag, vielleicht aber war auch das neue webapp release schuld? Bitte fixen. Wir treffen uns dann demnächst bei N0kia und kippen Piwo, stimmts @maxheadroom?

Apropos gestern: just yesterday drivte ich wieder mit diesem Fahrstuhl, der mich hin und wieder so Gangster-Rapper-esque Path-Fotos machen lässt. Tschekkt das aktuelle Bildchen! (Funky – könnte ich ja auch fürs Cover des noch zu schreibenden Buches verwenden! #freude)

Und dann war da noch ILA. Ich war nicht da (hab ja fiebernd und damit den Familien-Betrieb aufhaltend rumgepennt) aber andere. Und die haben Fotos gemacht, obwohl „Sonne von vorn“ (Kritikpunkt #1 dieser ILA wenn ich das richtig verstanden habe). Grossartiges Foto anbei – musste spontan an der „Der alte Mann und die MiG“ denken. ;)

20120918_ila2012_mig-29

Foto-Kredit @betonmischa – bitte besuchen Sie seine Aviation related Hohmpädsch und benutzen Sie auch guestbook.cgi #kthxbye

Vor paar Stunden noch diesen pre-recorded Film angeschaut: „Nostalgia de la luz – Heimweh nach den Sternen“. Ganz anders als zum Zeitpunkt der REC Massnahme erwartet, aber sehr gut. Und schöner Satz dann so ziemlich am Ende des Streifens: „Die Erinnerung hat Schwerkraft. Sie zieht uns unverweigerlich an.“ Siehste mal. Gleich an @openmedi und #f12 und den ganzen Kram gedacht.

(Ich glaub, jetzt hab ich alles.)

Nächstes mal geht’s dann um Gentrifizierung in Lichtenberg.

Tschüssikowski!

PS: An der Überschrift seid ihr schuld. Tja.

Tschüssikowski Mopped-Sommer!

20120910_mopped-parkplatz-nuggadOder anders gesagt: Zwar ist nach dem Mopped-Sommer vor dem Mopped-Sommer – aber habta gemerkt? – Der Sommer ist praktisch schon wieder vorbei. Gestern noch warm und heute nun schon diese jammeröstliche Frische. (Foto vorgestern in Front of the Nougat-Kombinat aufgenommen)

Gut, dass ich gestern – total politisch inkorrekt – noch fix ne Runde mit ohne Jacke und Handschuhe dafür aber im warmen Luftstrom Ostberlins gedreht hatte … schön war’s. Und heute ist mir nach Saison-2012-Resume, obwohl ich mich als warmduschender 04-10 Fahrer ja noch knapp zwei Monate durch den Hauptstadt-Verkehr quälen darf, wenn ich wirklich mag.

Investitionen in neue Jacke und Helm werde ich mir wohl für kommendes Jahr aufsparen, und ein TÜV wird dann ja auch schon wieder fällig. (Huhu, Lieblings-Suzuki-Laden w Friedrichshainje!) Ohje, gerade mal die in etwa gefahrenen Kilometer anno 2012 ermittelt … fragt nicht … früher war mehr Reichweite. =/ #1000

PS: Sagta Bescheid, wenna in den kommenden zwei Monaten ne Spontan-Tour nach Norge macht, gell?

 

nach f12 ist vor f13

Zwei Hashtags, total vorgezogener Feierabend im Nougat-Kombinat, Mitfahrgelegenheit für die Verwandschaft gespielt, Pinkelpause noch im Bradenburgischen (Die Hinfahrt dauert immer länger als die Rückfahrt, oder?), obligatorischer Aufenthalt beim Schnellschotten dort, wo es langsam bergig wird, Ankimme (hinter den Bayern, verdammt), erstes Piwo und erstes Rostbrätel, kein Netz, Bildung der Arbeitsgruppen, tatsächlich kein Netz (nicht mal WLAN für die Gäste – und dabei jammere ich schon all die Jahre), beim Aufstehen in die Sonne blinzeln, Venues tschekken, wild Wild anglotzen, Nudeln im Freien (Spätsommer), Einladung des Heimatvereins gefolgt (Die bekommen jetzt eine Website.), Innehalten am Dorfrand, Rückkehr inne Herberge und schon wieder Piwo und noch ein Rostbrätel und Rostbratwurscht, Berliner Luft kaufed by @moosblogger, inne Koje fallen, schon wieder Sonne am Morgen (Was für ein grossartiges Wetter an diesem Wochenende!), Frühstück mit ausgezeichnetem Kaffee, noch eine Expedition, lost place Schwimmbad gesucht und wiedergefunden, keinen Urlaubs-Cache gelegt, Wasser für alle, Rückmarsch, Tschüssikowski, Hektik, Klösse im Nachbardorf, noch mal grosse Runde, Aufbruch, Tiefflug (Die Rückfahrt geht immer schneller als die Hinfahrt, oder?), Hallo Berlin!

Schnellschotte in Ironhill

Feuerlöschteich

Hyrrsch

Hier ist überall Geschichte!

Airbase Pennewitz I guess.

Sektchen

RostbrätelCamp

hojo!

Inneres Seufzen, aber: „nach f12 ist vor f13“. Hojo!

nachm Urlaub is vorm Urlaub – vor allem aber vorm Nougat-Kombinat

Liebe Miturlaubenden,

obwohl dieser brutalst möglich verregnete Sonntsch (thüringisch für Sonntag) irgendwie doch noch mal extrem Urlaub-esque war (gespritzte Prösterchen und uff-nee-danke-ich-bin-wirklich-total-satt-Grillen in der minalisa Handwerkskammer), gehts ja morgen wieder (oder besser: endlich wieder ftw!) ins Office: fietschering Eintschekken aufm #mopped Parkspace, #zimmerkontrolle (Shortlink kennta inzwischen selbst, wa?) und Plörre from the #tasskaff Spender. Och jo, wieso nicht – being doppelt freier Lohnarbeiter.

Kickelhahn means: 107 Stufen hoch, dann Thüringen von oben anwottschen

Kickelhahn means: 107 Stufen hoch, dann Thüringen von oben anwottschen

Und sonst so? Juut, juut. Also: USA 2012 Teil 2 – back to Zone und “Hallo Thüringen!”.

Dabei ist es 2012 gar nicht mehr so leicht den Moment des Grenzübertritts festzustellen (Ja, OKee – @boettchi und Co isses sicher Schnuppe), aber ich verlies mich da auf meine Ossi-Vibes und droppte im korrekten Moment den entsprechenden mood.

Mitten im Thüringer Wald über ne verschissene Brillenmarke abgefeiert – dass die Chefin sich so einen #shice aber auch immer derart zu Herzen nehmen muss.

Auch in Ilmenau lassen sich lauschige Ecken entdecken.

Auch in Ilmenau lassen sich lauschige Ecken entdecken.

Ilmenau ist die Stadt mit der himmelblau-Stadtmarketing-Wortgruppe: “himmelblau in Ilmenau”. Und das passte diesmal auch wirklich. Für die ehemalige Vorzimmerdame noch paar Fotos in der Burggasse gemacht, für den Kollegen Thüringen-tüpisches Mopped abgelichtet, lecker Thüringer (sic!) Rostbratwurscht inhaliert und paar Stunden in und vor einem Klamottenladen verbracht. Ja, ich pathte über alle diese Sachen.

l:burggasse

l:burggasse

Und dann noch mal so richtig volle Packung: Kickelhahn (Whow, die haben da jetzt echt die verschissene ICE-Brittsch hingesetzt!) mit tollem Ausblick und Kultur auch, Saalfelder Feengrotten (fast alles neu, alles sehr schön!), Oberweißbacher (hej, @_bunz – das doofe “ß” hab ich extra für dich geschrieben!) Bergbahn und endlichpopendlich die Talsperre Leibis bestiegen und schwitzend angewottscht.

die Feengrotten - schön kühl und hyppsch auch

die Feengrotten – schön kühl und hyppsch auch

Mit der bin ich schon als kleiner Ossi gern nuff und wieder nunger!

Mit der bin ich schon als kleiner Ossi gern nuff und wieder nunger!

Talsperre Leibis-Lichte - "wird auf lange Zeit der letzte große Talsperrenbau in Deutschland sein"

Talsperre Leibis-Lichte – „wird auf lange Zeit der letzte große Talsperrenbau in Deutschland sein“

Speer-Gedächtnis-Brittsch für Elektro-Schnellbahn (AKA <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ilmtalbr%C3%BCcke">Ilmtalbrücke</a>)

Speer-Gedächtnis-Brittsch für Elektro-Schnellbahn (AKA Ilmtalbrücke)

Und – kurz mal self-LOL-ing an dieser Stelle … so, fertig – natürlich war absolut nix mit Lesen. Habe aber wenigstens mal ins Wiki des Autors geguckt, um mich über den aktuellen Döner-Konsum zu informieren. (Ja, ist inzwischen so ne Art Fetisch von mir.)

Im Nordosten von Hautstadt der DDR erstmals in my life vom 5-m-Turm gesprungen, dann sommergrippaler Drecksinfekt mit langer Schlafphase (und nur acht Tweets!) und schliesslich predictive self-healing. #gehtdoch

Danke für das Postkarten-Feedback – did u spür my Verlegenheit? (Dabei hatte die Chefin die ursprüngliche Idee mit dem Offline-Messaging. :)

Ich lern jetzt noch paar Linux-Power-Kommandos auswendig, damit ich die morgen nicht wieder ständig guggeln muss. #ueberdreisich

PS:
Gerade habe ich im Frittschie ein verschissenes Hefeweizen entdeckt! (Da hätte Kolumbus aber schon mal schön einpacken können.)

USA Urlaub 2012

USA1 Urlaub im Schnelldurchlauf2
 
  • Highway means Schnellschotten-Pause – seit Jahren mal wieder McRib inhaliert
  • nicht nur in NL gab’s tolle Wolken
  • Unterkunft total 70er-Jahre-BRD-esque, aber absolut OKee (ausser die verschissenen Deckenbalken – aua!)
  • bin jetzt Russn Fan (wie Radler, nur Hefeweizen statt Pils)
  • _Ich_ habe keinen Wanderpass zum Reinmalen! #ipda
  • Joggen ist doof, Wandern ist kuhl.
  • Kümmelschnaps
  • Bayern 3 nervt
  • in Passau (whow, Donau!) #fontpolizei Foto für @kosmar gemacht (aber noch nicht ins Internetz reingeladen)
  • noch mal Passau: der Dom ist ne ansehnliche Hardware
  • Bergwerk besucht (gute Idee das mit dem Helm!)
  • Helmut Kohl war auch schon mal im bayrischen Alt-Immobilien-Freilicht-Dingsbums (1985?)
  • Burgen und Schlösser gehören nicht in Privatbesitz – jedenfalls sollte sowas vor dem Aufstieg geklärt werden
  • ej, ein tatsächlich wackelnder Wackselstein! #awesome (und der Aufstieg auch, und der Feuersalamander auch!)
  • Suffentdeckung Bärwurz bzw. Blutwurz (Der von Penninger muss es sein!)
  • Path Kennzeichen – dafür erwägt man doch echt den Umzug in den Landkreis Passau!
  • Magnet Sommerrodelbahn, Cruisin‘ durch Erlangen Area, Kickelhahn und noch fix zur Omma


l:jugendherberge

und ausserdem:
 
  • Internetz-Kritik spar ich mir #aechz
  • nur ein paar mal SpOn Hohmpädsch geöffnet – irre, wie gefühlt wenig man ausserhalb des Netzes vom Weltgeschehen mitbekommt. (OKee, dafür weiss ich, dass der Seehofer seinen Sommerurlaub in Bayern verbringt.)
  • Berlin ist auch toll. 

1. USA = unterer süddeutscher Abschnitt
2. Ich muss hinne machen, die Bandwidth ist so scheisse.

entspanntes Wochenend-Camping am Stechlinsee

Liebes Internetz-Tagebuch,

da dies nun doch ein nüchterner Abend geworden ist (war aufgrund dessen sogar eben noch extra Mate ausm Späti-Frittschie holen, voll Sommer in the Hauptstadt und so!) finde ich Zeit, dir vom most recent Wochenende zu berichten. Und das ist mal ausnahmsweise kein schissiges Anti-Slacker-Gelaber, nee – Fakten und Emotionen und paar Bilderchen auch. Und bisschen Qype-esque vielleicht.

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Aha, das Wochenende nach dem Vati-Tach naht. Wir haben da so einen Bekanntenkreis, dessen männliche und erwachsene Hälfte diesen Fahrrad-und-Bier-Tag sehr ernst nimmt. Challenge in diesem Jahr: from Hauptstadt der DDR hoch Richtung Stechlinsee. Ich kann _leider_ nicht daran teilnehmen, denn ich lasse mich ja am darauffolgenden Brückentag (denke bei diesem Begriff bekloppterweise oft an “Die Brücke von Arnheim” – noch jemand?) vom Nougat-Kombinat ausbeuten. Wie berichtet am Abend dann Pizza und Westfernsehen.

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Der Stechlinsee ist eine ziemlich abgefahrene Lokation. Und das aus gar verschiedenen Perspektiven: Zunächst mal befindet sich das hyppsche Nass nicht in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt, woraus resultiert, dass nicht wirklich jeder die Ecke kennt – habe dies am heutigen Montag while Morgen-Gequatsche und auch #zimmerkontrolle getschekkt. Die gut 80 km Richtung Norden entweder mit der Rennpappe selbst machen oder entspannt in knapp anderthalb Stunden mit der Bahn bis Fürstenberg gondeln. Von dort sind es noch ein paar wenige Kilometer über Wiesen und durch Wälder, um schliesslich das Örtchen Neuglobsow direkt am See zu erreichen. Soweit so gut. Dann Fakten: der See ist erstens absolut klar. Habe einer der Informationstafeln (Ja, ich bin jetzt im Informationstafel-Lesealter!) am Ufer entnehmen können, dass die Sonne soweit reinrietschen tut, dass sogar noch in 19 m Wassertiefe Grünzeug wächst. Klingt tief, oder? Haha! Das ist noch gar nichts – der See ist an seiner tiefsten Stelle satte 69 m tief! Und jetzt wird auch klar, weshalb schon die NVA-Taucher hier gern herumschnorchelten: klares und tiefes Wasser. Klar. Der absolute Fakt zum Stechlinsee gleich nach dem nächsten Gegenwart-Einspieler. Bitte bleibt tuned.

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Mit der Ringbahn fahren wir bis Gesundbrunnen. Mit dem PoserPhone neben Tweets auch mal das Angebot der Deutschen Reichsbahn tschekken und so den korrekten Bahnsteig für die nächste Etappe finden – Fürstenberg, gleich sind wir da! Ich bin erleichtert, dass der Zug nicht wie befürchtet vor Eintages-Ostsee-Touristen mit Audi-Fahrrädern überquillt. Via Oranienburg geht’s nach Norden. Der Grosse entdeckt die PoserPhone App PowerCam und macht etwa Tausend Fotos, weil die App mindestens so viele Effekte hat. Ich bin ein wenig besorgt um den Akku des PoserPhones und überlasse ihm daher die Spiegelreflex. Aber nur kurz, denn schon sind wir da. Chefin und Junior-Chefin holen uns ab. Weil wir Ossis sind, heben wir erst mal Westgeld von der Sparkasse ab und kaufen Alkohol. Und Tschypps und Toastbrot und Schokolade auch.

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Schon mal vom AKW Rheinsberg AKA Kernkraftwerk Rheinsberg AKA KKR gehört? Genau – dieses Ost-Atomkraftwerk, das 1990 stillgelegt wurde und sich seitdem im Rückbau befindet. Ha! Nix Rheinsberg – diese Immobilie befindet sich quasi direkt am Stechlinsee. Weil wir alle ordentlich #atomscheisse sensibilisiert sind, klappt uns da selbstredend erst mal die Kinnlade runter.

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10-Mark-Schein mit AKW Rheinsberg Kommandozentrale Illustration (via commons.wikimedia.org)

AKW – direkt am See? (skizze) Ja, das Konstrukt AKW-und-klares-Wasser war auch mein erster Gedanke. Ich war jetzt etwa vier mal an diesem See – aber diese Tatsache wurde mir erst vor kurzem bewusst. Es heisst ja AKW Rheinsberg und nicht AKW Stechlinsee. So to speak.

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Kiste Bier eingeladen, Kekse für alle und los geht’s. Zelt steht ja bereits. Grossartig.

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Unterkunft an diesem Wochenende ist die “Tauchbasis Stechlin”. Dieses in 70er Jahre Barackenbeton gegossene ostalgische Kleinod ist nicht nur für Taucher gedacht – Zimmer und Platz zum Zelten und Grillstände und Frühstück gibt’s für alle, die entsprechend buchen. Wer sowas wie Sterne-Unterkunft erwartet, ist hier falsch. Zweckmässig und spartanisch. Und eben auch noch ordentlich #zonal – wäre also genau das richtige für @horax zum Beispiel.

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Der Nachmittag an der kleinen Badestelle mit vorzüglicher Fressbude ist schnell rum. Die Kids marschieren ohne Murren Richtung FDGB-Objekt becoz of Grillen und Fussball. Chefin hat in ein paar Stunden Geburtstag. Ich verpenne das Reinfeiern, weil ich bei der Junior-Chefin am Bettchen Wache schiebe und natürlich dort einschlafe. Sonntag früh murmele ich meinen Geburtstagsgruss, als mich die Chefin weckt. Irgendwie finde ich dann den korrekten Weg ins Mannschaftszelt.

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Schon Marco Polo der olle Stubenhocker hatte recht, als er feststellte: “Warum in die ferne schweifen wenn das gute liegt so nah.” – und solche Mini-Urlaube an solchen Lokationen machen es leicht, mal aus dem normalen Wochenend-Ding auszubrechen. Nix gegen das samstägliche Ächz-Shopping und das Zwangs-Abhängen auf dem Drachenspielplatz … #harhar Nee, machen! Allein im WG-Kontext oder mit paar Bekannten Zelt, Fussball und paar Comics einpacken und los. Ich hatte mich ja bereits im letzten Jahr zu einem Fan des Wochenendausflugism entwickelt. Wochenend-Camping is fun too. Müssta mal ausprobieren. Und wie gesagt: die Tauchstation Stechlin in Verbindung mit dem tollen See macht sich da gut zum Testen dieses Konzeptes. Aber Moment, erst mal kam der Sonntag. Aua!

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Ich wache erstmals im Dunkeln auf, tierische Kopfschmerzen (nein, ich hatte lediglich drei Nord-Piwo, die mit dem Plopp) und dazu dieses sch**ss Gezwitscher der Vögel. Werde bald wahnsinnig, denn die optimale Durchhalte-Position ergibt sich jeweils erst nach jedem zehnten Schlafsack-Gewühle. Die Kids sind taff und pennen weiter. Endlich, nach Stunden die Erlösung: Chefin bringt mit ne Tablette, die sogar wirkt. Ich selbstbemitleide mich noch bis ölf, dann stolpere ich zur Kaffee- und Schrippen-Ausgabe. Gegen Mittag bin ich wieder fit. Uff!

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Unbedingt machen: Boot fahren und die Fischerei besuchen. (Geht auch beides unabhängig voneinander.) Für PDS-Mitglieder gibt’s noch die guten alten Ost-Ruderboote, für unsere Freunde aus den alten Ländern stehen aber auch farblich ansprechende Wasserfahrzeuge zur Verfügung. Stunde Ruderboot für 5, jede weitere dann 3 Euro. Backfischbrötchen – sehr lecker! – gibt’s schon für 2 Euro. Leider gut besucht und daher bisschen Wartezeit-Dingsbums.

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Die Kids springen durch das kalte Wasser und bauen Modderpampen-Burgen, die Alten tschillen auf der Wiese. Ich schnitze für den Grossen ein Star Wars Laserschwert aus Stechlinsee-Wald-Holz, Leatherman sei Dank. Mittach vom Fischer holen, Fotos machen, noch ein Käffchen, und schon wieder tschillen, der PoserPhone-Akku hält einigermassen, denn ich jongliere geschickt mit dem Flug-Modus. So, ein Eis noch, dann zusammenpacken. Weil wir kuhle Säue sind umgehen wir den Stau zwischen Gransee und Oranienburg: Alternativroute, bei Mühlenbeck rauf auf den Highway und Abfahrt Pankow und schon zu Hause. Bildas tschekk ich dann morgen … *gähn* … *wegepenn*

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Fazit: Sehr schön war’s.

PS: Und nächstes mal ruderboote ich zur Rückbaustelle und mache Fotos für die Blockwartpedia.

Mopped wieder am Start – und Bahn gefahren bin ich auch!

Weil Bahn fahren zwischen Berlin und Brandenburg so toll ist, hab ich das am Wochenende gleich ein paar mal gemacht. Wenn auch nicht ganz freiwillig. #ironbahnfahrer is the next #ironblogger. :) Wieso ditt Janze?

Der aufmerksame Leser wird wie ich diesem most recent Wochenende entgegengefiebert haben, denn endlich sollte die verschissene Mopped-Winterpause beendet werden. Und als Bonus gab’s am Freitag noch die Erkenntnis, dass – juhu! – die Karre sehr wohl noch TÜV hat, kein Pflicht-Werkstatt-Termin vor Frühjahr 2013. Das ist schön.

Gala, nugg.ad OfficeTwitter fietschering Mate, Geeklounge

Also am Freitag noch bisschen rummalocht (#hihi) und Samstag entspannt die mehrheitlich POLO gefietscherten Sachen zusammen- und in den Norge proven Rucksack gepackt. (Hier … Dings … hätte ich an dieser Stelle bisschen aufmerksamer das Inventar getschekkt und mich nicht ausschliesslich auf Informationen Dritter verlassen, ich hätte schon an diesem Tag die ersten Liter Kraftstoff ins Bandenburgische verpuffen lassen können, aber nee …) Jedenfalls mit der Bahn (In Spandau wird’s übrigens immer angenehm leer!) ins Brandenburgische, denn dort machte das Mopped in diesem Jahr Winterschlaf.
Bahnhof AlexanderplatzMoellus, Shoe-selfie
Notiz zur Strecke: Ich mag das abgefackte Bahnhofsgebäude von Paulinenaue – da könnte man locker den nächsten Tombraider drehen!
Überhaupt Thema Winterpause im Mopped-Kontext: Da hat der gemeine Städter wirklich Arbeit an der Backe. Wohin mit der Karre? Nicht jeder ist so knallhart, und mag sein Blech in Schnee- und Eiszeit draussen stehen lassen. Bekannter mit grosser Garage (Danke, @derbobmeister nochmals :), Platz in der Tiefgarage des Arbeitgebers, Schrauberwerkstatt in Kreuzberg – da geht sicher einiges, aber musste auch erst mal finden und so.
Oder eben ausserhalb der Stadt so wie im hyppschen Nordosten Brandenburgs, wo massenhaft Gehöfte und Schuppen herumstehen, in die theoretisch alle Berliner Moppeds reinpassen (Geschäftsidee?). Und in so einer Immobilie fröstelten auch die 650 ccm meiner Freewind vor sich hin. Bis Samstag. Bisschen aufgeregt bei der Enthüllung, professionelle Unterstützung durch die Kids beim Batterie-Einbau, bisschen am Benzinhahn rumgeorgelt, Zündung und – springt an und knattert wie immer. Grosse Freude, ich denke ihr vesteht das.
Suzuki Freewind, Hinterrad
Kuhl, alles klar. Gleich mal ne Runde drehen. Ich respektiere die Frische und zwänge mich in die ollen Moppedklamotten und – mmh, wo ist eigentlich der Helm? Erhalte den Tip, im Keller zu tschekken. Ich tschekke. Allerdings finde ich lediglich eine Miniaturausführung, und meiner isses auch nicht. Zum ersten mal durchzuckt es mich – oh no, du hast den Helm im Herbst doch nicht wirklich nach Hauptstadt der DDR mitgeschleppt?! Die ganze Haus-WG sucht und findet – nix. OKee, Mopped hier und Helm zu Hause. Was macht man da? Richtig, spontan in den nächsten Zug gesetzt und wieder los. #aechz
Ich will es nicht ewig breittreten – schade um Webspace und Bandwidth und so – der Helm lag irgendwo im heimischen Chaos, ich overbrittschte die Wartezeit auf den nächsten DB-Shuttle mit einem Joghurt und bisschen Doku wottsching und war dann kurz vor Mitternacht endlich wieder im Brandenburgischen. Mit Helm.
Sonntag. Freigabe erhalten, Mopped angetreten, Bordcomputer auf kleine Runde eingestellt (Shit, ich brauch unbedingt so ne geile Helm-Cam, oder?) und dann _endlich_ los. Das Winterquartier liegt geografisch äusserst interessant, daher ist zu erklären, dass ein paar Minuten ausreichen, um ein ehemaliges Kolonistendorf im Dakar-Style-Ride zu durchqueren und in Sachsen-Anhalt wieder Spiesser-Asphalt zu erreichen. Beim Wasserfall vorbei und wieder rein ins Kuhdorf. Das war die erste Runde der Saison 2012.
Suzuki Freewind, Moellus
» na endlich :)
Ich warte nun gespannt auf die nächste Terminanfrage von @bitboutique – was mit Mopped und Geocaching. Und ich bin gespannt, ob sich – vielleicht ja im Ergebnis der Klassenfahrt – noch andere spontane Ausritte – /cc @monoxyd @alx42 @hukl – ergeben, wär doch kuhl. (Es muss ja nicht gleich Norwegen sein.)
PS:
Wo ist eigentlich das Bremsscheibenschloss? Muss ich noch mal nach Brandenburg?
PPS:
Und ohne Quatsch, ich hab echt Fitzelchen Muskelkater. #gegenwind

 

endlich wieder Mopped fahren

MZ Graffiti, FriedrichshainKannste ja fast das Kalenderblatt nach stellen: neulich erster März und initial herrliche Mopped-Sounds all over Hauptstadt der DDR. Und noch bisschen mehr Noise dann einen Monat später – da raffen sich nunmehr auch die Wetter-Memmen und Sparfüchse auf. OKee – und Moellus? Der trödelt natürlich rum. Erst mal ist noch der alle-zwei-Jahre-Tekk-Tschekk beim Mopped-Dealer und -Schrauber meines Vertrauens fällig, aber dann bin ich hoffentlich wieder dabei. :)

Bin ja btw ausserdem immer erfreuterweise überrascht, wenn sich hin und wieder jemand drüben beim Internetz-Kurznachrichtendienst als Mopped-fahrendes Individuum outet – sei es der lokale Oberpirat, der gamende Radio-Fuzzi oder jüngst der Erlang-Kodierer mit dem Erschrockenheits-Benutzerbildchen. Toll! Ich hoffe selbstredend auf eine spontane Cola-Runde an der Spinnerbrücke. #rtm

Spinnerbrücke kennta ja, gell? Das Erreichen dieser Lokation stellt  für den gemeinen Hauptstadt-Biker ja quasi schon ne echte Tour dar. (Man kommt ja zu nüscht mehr.) Wer weiter will: erst der ehemalige Grenzübergang Dreilinden, dann paar Kilometer Tiefflug weiter und wild east Brandenburg beginnt. Und wer nicht rasen will, fährt via Wannsee nach beutiful Potsdam und von dort auf den verschissenen Ring. #easypeasy Früher war ja irgendwie mehr Kilometer – ob Mission Norge anno 2000, oder deutsch-deutsche Treffen im Harz oder auf Rügen. (Da muss ich auch mal was zu schreiben, bevor die Erinnerung verlischt.)

So, und bis ich hier den ersten TÜV-gefietscherten Fahrkilometer anno 2012 vermelden kann, pack ich euch noch zwei Bilderchen von vor zwei Jahren in euren Browser-Cache:

Suzuki Freewind, KarowSuzuki Freewind, Adlershof

Solange isses nämlich schon wieder her, als ich völlig überraschend losziehen und nach langer Abstinenz wieder ein Mopped in den Warenkorb legen durfte. Haushaltsvorstand und so, ihr kennt das vermutlich aus ähnlichen Setups.

PS:
Ich hab ja gerade ganz schön oft „Mopped“ ins Internetz reingeschrieben. Google, haste das?

neulich in Dänemark: Internetz dank 3 (in Buchstaben: drei)

Liebe Leute,

ich muss euch noch unbedingt von meiner Internet-trotz-Urlaub-Experience berichten!

Das Setup: zwei Wochen Aufenthalt im nicht-sozialistischen Ausland da oben AKA Dänemark. Früher war das somit ganz OKee – aber heutzutage braucht man zur absoluten Erholung selbstredend auch den ganzen #zweinull Quatsch. So sieht’s nun mal aus, und wer jetzt was von „totale Entspannung im Urlaub nur durch strikten Offline-nism machbar“ faselt, macht sich entweder selbst was vor oder ist AOL-Mitglied.


Einige Tage vor Urlaubsantritt mal hektisch recherchiert und auf prepaid-global.de gestossen. Mmh, klingt gut – die Brüder verkloppen u. a. Daten-only Stuff des Ösi-Providers 3 (SIM only oder auch komplett mit Stick) für einige ausgesuchte Länder. Spex für Dänemark: 39 Euro via Paypal bezahlen und SIM-Kärtchen mit 1 GB Data-Halde erhalten. Guthaben ist innerhalb von 12 Monaten abzusörfen. Jedes weitere MB kostet 2,8 ct (meine ich mich zu erinnern). Im Vergleich mit meinem Haus-Provider E-Plus und deren Wer-soll-das-bezahlen?-Roaming auf jeden Fall ein Schnäppchen. Also bestellt und nach drei Tagen Post gehabt, so muss das sein.

Mit der Fähre rüber und total aufgeregt das Kärtchen ins Mobiltelefon reingefummelt, tollen APN kreiert und … #funzt – in ganz Dänemark (bzw. Seeland) – abgesehen von der Area rund um das FDGB-Ferienobjekt: dort sehr wackelig. Zudem weigerte sich das Magic das Netz „3 LikeHome“ wiederzufinden – Neustart des Mobiles notwendig. Ist das ne bekannte Android-Macke?

Zusammenfassung: das prepaid-global.de Angebot für Dänemark ist sein Geld wert. Der nächste urlaub.dk kann kommen.

:: http://www.prepaid-global.de/
:: http://drei.at/