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Wandzeitung! | 20140718

Kühlungsborn

Meine letzte Slackware-Installation ist so ziemlich acht Jahre her. Thinkpad, xfce, Polen. Slackware gibt’s jetzt jedenfalls schon unglaubliche 21 Jahre.

Flug MH17. Ob da ein BUK-System von ukrainischer oder Seite der pro-russischen Terroristen getriggert wurde, ist letztlich völlig irrelevant. Aufs Wesentliche reduziert: „Sowas kommt von sowas.“ Dazu Bilder in den Social Kanälen, die man wirklich nicht sehen möchte. Schrecklich.

http://t.co/MiKwGK0C91

— Moellus (@moellus) 17. Juli 2014

Nun Icinga2 ernsthaft anschauen. Icinga2 wohlgemerkt, denn nur die 2er Version ist ein kompletter Rewrite des Platzhirsches. Auf die Performance gespannt. Derweil macht @Doomshammer mit Zabbix weiter, und das ist offenbar auch keine schlechte Wahl. Aber wie immer im Leben gilt – man kann nicht alles haben.

Ej, dauerlüftendes PoserProduktionsmittel* sprich! Wieso bist du so facking slow!? Die Apple Support Communities empfehlen mir das Check-Tool EtreCheck. (Update: die pending Updates einspielen und anschliessender Reboot haben die Lage merklich gebessert.) (* 2.4 GHz, 8 GB RAM, !SSD)

Endlich so richtig Sommer – toll! Am Sonntag mal fix an die Ostsee? Wer kommt mit? #symbolbild

zum Baden nach Brandenburg

Highway to Hauptstadt der DDR #oow #brandenburg #supersonic #miristlangweilig #muttifaehrt #wannsindwirendlichda #freiefahrtfuerfreiebuerger #ichhabhunger #schubidu #ichmusspullern

Wenn der gemeine Berliner keinen Bock hat, zwecks Bade- und/oder Plantscherfrischung yrre doll in den Speckgürtel oder noch weiter zu stauen, kutscht er zum lokalen Hauptstadtsee seiner Wahl – in unserem Fall ist das der Orankesee. Am most recent Pfingstwochenende war uns nach mehr: double fietscha – Störitzsee und Ziestsee ausgetschekkt. Beide Seen befinden sich in südöstlicher Richtung gut 40 km von der Hauptstadt entfernt und sind in gut 40 Minuten zu erreichen.

Störitzsee

Störitzsee #brandenburg

Einsames Plätzchen a la Typ „schwedischer Waldsee“ – wenn man mal von „Kinder- und Jugenderholung Störitzland“ und den paar Immobilien an der anderen Seeseite absieht. Parkplatz vorhanden, maximal Viertelstündchen Fussmarsch („Ich kann nicht mehr. Ich brauch Piwo!“) unvermeidlich. Dafür herrscht an der wilden Badestelle dann angenehme Wildheit – keine Bänke, keine Mülltonnen und andere Infrastrukturmassnahmen. Flaches Wasser, praktisch keine Wasserpflanzen in Nichtschwimmernähe, die Kids fanden es toll. Empfehlung.


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Ziestsee

neuer Tag, neuer See: Ziestsee #brandenburg

Ein wenig anders dieses Badeerlebnis. Bestens erschlossen – man darf vermutlich der Gemeinde Heidesee danken? – fietschering Klohäuschen, Picknick-Bänke, zwei Volleyballfelder, bisschen Fussballplatz mit unkapottbaren Toren, paar Bäume mit Schatten-Option und viel Rasen. Kein Imbissquatsch. Zugang zum See eher schmal, bisschen wilder als der Störitzsee. Auch empfehlenswert.

bei Kallinchen ins Wasser reinhypfen

D.h. eigentlich war der Plan, an anderer Stelle in den Motzener See reinzuspringen. (Sprich, es gibt mindestens zwei Badestellen – merkt euch das.) Aber auch OKee. Wenn wir – Gelassenheit is back – mal von der brutalst möglichen Parkplatzknappheit (hatten dann irgendwo Richtung Thüringen doch noch was gefunden) und der beachtlichen Menschenansammlungsdichte (So ähnlich muss es ’89 in der Prager Botschaft zugegangen sein.) absehen.

Strandbad Kallinchen

Strandbad Kallinchen: zwei € Eintritt für die alten Säcke, Piwo und Bockwurscht, grosse Wieso mit paar Bäumen, Rettungsschwimmer, Rutsche, draussen sogar eine Inse für die IronIn-ManIn-SchwimmerInnen. Das Wasser wird recht schnell tief, daher ist der Nichtschwimmerbereich recht überschaubar. Trotzdem: Kann man wieder machen. (Vor allem dann mal, wenn nicht wieder gefühlt ganz Berlin vor Ort ist. :)

Nachtrag: Kurztrip Naturcampingplatz Ückeritz auf Usedom

Too much Bavaria hält kein Saupreiss aus, und daher kommt uns der spontane Ej-wollta-nich-ooch-herkommen-Ruf von Bekannten an die Ostsee gerade recht. Ich lasse die Sippe vorpreschen, um mich noch einige Tage vom „Bayern ist schön!“ Kulturprogramm zu erholen, aber dann gibt’s kein Halten mehr. (Paradox isses, wenn du dich angesichts des Familiy-Businesses nach freien Freizeit-Minuten sehnst, dich im Falle dieser dann aber ganz fix von Langeweile erdrückt siehst. Ihr kennt das.)

Sonne zurück-anlachen, Kraftstoff ins Mopped reingefüllen, beim Bezahlen die Karte selbst rausfummeln (Das ist neu, oder?) und los via Highway. Via Highway, ohje. A11 und A20. Langweilig. Wenigstens ab und zu ein Auto. Und ein West-NVA-Konvoi auch. Kurz vorm Einschlafen dann Anklam erreichen. Das Städtchen mit dem Lilienthal-Fietscha, why not. Dass die Insel nicht ausschliesslich über Wolgast zu erreichen ist, ist mir neu. #flashback Schon wieder Tanken und weiter. Wetter inwzischen schlecht, och nö. Schöne Split-Strecke mit 50er Limit. Aber keine Rennleitung in Sicht, also Stoff. Nächster Halt dann schon Blechlawine in Ückeritz. So viele Festlandmenschen, ich stelle mich auf brechend volle Ostsee-Strände ein. Egal, erst mal den Naturcampingplatz finden. 

German Camping Dingsbums mit Plastikkärtchen, Schranke und Duschmarken. Es passt gut, dass ich mit Mopped da bin, denn von der Rezeption bis zu den Muttis sind es fast drei Kilometer. Schön durchs Wäldchen mit Mövenschiss tuckern – oh kuhl, Parkplatz fürs Mopped. Das Wetter hat sich inzwischen auf mich eingestellt: Sonne wie blöde, geht doch.

Tschekk: Der Campingplatz befindet sich unmittelbar hinter dem Strand, was will das Ostsee-Camper-Herz mehr? Kaufhallen-esquen Konsum gibt’s, ganz hinten am anderen Ende noch einen: Käffchen, Lillifee, Éclair, Buddeleimer und draussen Backfisch und Piwo. Klo- und Duschhütten stehen unauffällig alle paar Kilometer, daher packen sich die Profis zu Hause ein Fahrrad aufs Autodach. Punkte gibt’s keine, aber nur, weil ich keine Campingplatz-Skala habe. Und da das Plastikkärtchen meine Kundekarte ist, sollte ich die wohl noch mal benutzen. Der Strand ist so wie Ostseestrand sein sollte: überall Sand, siehe Praktica-Fotos.

Oh schau, ein Hubschraubereinsatz:

Am Abend das übliche Grillprogramm. Und später Kinder, die nicht müde werden. Unsere natürlich. In der Nacht ordentlich Sturm, ich hab Schiss, dass was aufs Zelt patscht, bin aber zu müde, diesen Gedanken weiterzuverfolgen. Für den Wolkenwetter-Rapport am nächsten Tag müssta euch die Fotos anschauen, ich spule gleich vor zur Rückfahrt.

Noch auf Usedom den Fahrer eines vor mir cruisenden Kleinlasters auf den Umstand hinweisen, dass seine Karre brennt. *rumgestikulier* Schnell weiter, ich will endlich auf die via PoserPhone ausgekasperte Strecke Anklam – Pasewalk – Prenzlau – Berlin. Endlich im Cruise-Mode. Nächstes Mal werde ich eine #tasskaff Pause bei @boettchi und @maxheadroom in dieser Uckermark einplanen. #rtm

Fazit: Ostsee geht immer. Und wenn auch der Weg das Ziel ist, passt alles. #mininorge :)