FORSAN

Zuckerberg hatte mit dieser Sache nicht nur etwas über das Geschäft gelernt, sondern auch über sich selbst. Er hatte eine wichtige Wahl getroffen zwischen dem, was ihm moralisch richtig erschien, und dem, was richtig für das Unternehmen war. Noch im selben Monat malte er in der Nähe seines Schreibtisches das Wort FORSAN an die Wand. Das bezog sich auf die berühmte Textstelle in Vergils Aeneis: „Forsan et haec olim meminisse iuvabit“, die Worte des Aeneas an seine geschlagenen Truppen – „Vielleicht wird die Erinnerung hieran eines Tages noch ein Trost sein.“

Facebook – Weltmacht am Abgrund: Der unzensierte Blick auf den Tech-Giganten, Steven Levy, 2020

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