erst Kopf leer, dann Waldhimbeereschnaps und schliesslich ein Gruss an Bernd Kolb

Als doppelt freier Lohnarbeiter im Laden der kuhlen Prediction-Säue ist nicht ausschliesslich Fun angesagt – gestern musste ich mal echt was leisten. Von meinem Führungsoffizier kam bereits in der vergangenen Woche die unmissverständliche Anweisung, mich für ein Brainstorming (so sagt man heute, wenn einer quatscht und die anderen versuchen zu folgen – oder geht nur mir das so?) im Kollektiv bereitzuhalten. Lokation: dekadenter Laden in Mitte of Hauptstadt der DDR. Ja, man kann kotzen und so ne im Klassenkampf-Kontext gesehen absolut unkuhle Lokation verfluchen, aber anderes lassen sich externe 2.0 Sternchen offenbar nicht ködern, einem solchen VEB-Roadmap-Treffen – Codename #relevanzcamp (ja, da hätte die #rp11 theoretisch schon mal einpacken können) – beizuwohnen.

Also hin, die Frau aus Hamburg begrüssen und den Tüpen aus Hamburg begrüssen, durch Auspacken eines Zweit-Smartphones (!) glänzen, zur ersten, zweiten, dritten und auch vierten #tasskaff nicht Nein sagen und – wie gesagt – arg bestrebt sein, dem wilden Hirn-Sturming der Anwesenden – ich würde ne 9/10 auf der ‚Spinnt-doch-mal-rum-Skala‘ geben – zu folgen. Ich will an dieser Stelle nicht mit Details nerven – vielleicht paar Hashtags, OKee: #hamma #moveon #gile #leadership #community #cookie20 #payback – aber das wird alles bestimmt ganz toll. Wirklich! An dieser Stelle war mein Kopf dann voll. Ganz voll. Mein Führungsoffizier hatte das erkannt und schwenkte auf die Waldhimbeere ein, der Zustellservice zahlt ja. :)

Und dann schliesslich der Knaller:

Tschekkt dieses Bild und schliesst euch meinem nugg.ad-Button-gefietschertem Gruss an Bernd Kolb an!

PS: #django und #secondlife :)

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