„Flattr: Betteln 2.0“ – bzw. Prinzip nicht verstanden

Liebe Leute, da scheinen einige von euch das grundlegende Flattr-Prinzip aber wirklich noch nicht verstanden zu haben. So las ich vorgestern von der gewagten These, Flattr sei Betteln 2.0 – bitte?! Umso niedlicher, dass solche Einschätzungen teilweise aus dem Lager der (ehemaligen?) Trigami-Nasen kommen. Wir erinnern uns: Trigami (und andere auch, ja klar) ist, wenn: ich laber für ein Fitzelchen Westgeld über irgendein bekacktes Produkt, packe diesen total User-generierten Quatsch in mein Hochglanz-Blog und nehme in Kauf, dass sich der eine oder andere geneigte Leser dankend von meinem Blog abwendet. Mmh.

Nochmals: Mit Flattr wirst du nicht reich, mit Flattr sorgst du dafür, dass Autoren – etwa wie der oder der oder der – für ihren Content in einer gewissen Weise entlohnt werden. Dazu verteile ich immer kleiner werdende Stückchen meines monatlichen Kulturflatrate-like Kuchens und schlafe wieder besser.

Hier ist der Weg zur Flattr-Würdigung noch weit, würde ich mal behaupten. =)

Hier ist der Weg zur Flattr-Würdigung noch weit, würde ich mal behaupten. =)

Habe ja inzwischen gerafft, dass es neben Flattr noch mindestens zwei andere, ähnliche Anbieter von mehr oder weniger Sozial-Bezahlungs-Lösungen gibt. Aber im Endeffekt erscheint mir der Ansatz von Flattr zur Zeit am logischsten.

Ausblick: Leute, wenn auch ihr alle paar Blogs, Open-Source-Filmchen oder #awesome Wallpapers mal wieder denken solltet „boah, sehr gut – ihm/ihr würde ich dafür ein Bier ausgeben“ – macht einfach einen Klick auf das Flattr-Knöpfchen. Geht schneller. Und yes, noch mehr Leute sollten sich mal der Flattr-Idee hingeben – sowohl als Produzenten als auch als die #awesome Finder … =)