Ohje, zwei Landesfürsten im "stinksauer" mood - das glaubt man gern: keine (in Buchstaben: k, e, i, n, e) verschissene Eröffnung des neuen Flughafens der BRD-Hauptstadt am 3. Juni.
Diese Aussage ist wider Erwarten nicht von mir (sondern von hier), passt aber sehr wunderbar als conclusio zu ditt Janze AKA Poser-Konferenz AKA re:publica 2012 AKA #rp12.
Ja, ich war tatsächlich dort. Nach all den Jahren des Lästerns und des in Perfektion betriebenen #rp hashtag Rumgeächzes war ich in den letzten Tagen nun wirklich einer dieser - waren es wirklich 4000?! - Schwarm-Blogger from BRD. How came? Im November letzten Jahres flackerte der Tickets-orderbar-now Tweet auf, und meine innere Stimme meinte, ich solle da mal klicken - aber sofort! Blogger-Ticket … mmh. (Zu diesem Zeitpunkt war ich noch keine diese kuhlen #ironbloggerberlin Säue, aber ich hatte wohl schon sowas in der Art geplant.) Also dieses Teil bestellt, ausgeprintet und fortan mit mir rumgeschleppt.
Dann war Mai und mit ihm plötzlich dieses verschissene Poser-Konferenz-Event. Ich hatte mittlerweile ordnungsgemäss den Button mittels HTML-Programmiersprache eingebaut und auch hin wieder den hashtag #rp12 in meine #tasskaff und Pinkeln-Tweets untergebracht, ganz subtil versteht sich.
Immer wieder sprechen mich auf der Warschauer Strasse wildfremde Leute an, ich solle doch mal nicht immer nur twittern, sondern so einen Freitag-Morgen mal mit <ul> und <li> Hohmpädsch-Tag auf diesem Netzplatz zu fixieren.
Man soll rausjehn und sich in riehl treffen - und eben nicht nur am heimischen Device hocken und in den well known sozialen Netzwerken rumposen - so verkündet @mrschtief die Grundidee seines aktuellen (ja, da gab's ja schon so einiges und da wird bestimmt noch mehr kommen) Projekts: jemeinsam.de
Ach, was war ich aufgeregt! - erste Zusammenkunft der eisernen Internetzschreiberlinge aus Hauptstadt der DDR im Hundekackebezirk, genauer gesagt im Hops and Barley, an dem ich bis dato immer nur vorbeigelatscht war. Quasi eine Mini #rp12 - und das auch noch am eigenen börsdei. Und #twealitytschekk sogar mal wieder - mit Mutti der Kompanie @antischokke und dem Genossen @sebastiank!
Path - sorry liebe Mitlesenden, aber einen hab ich noch!
Als Jammerossi gehöre ich ja eher zur Minderheit der grundsätzlich-total-US-kritischen Deutschen - in meiner Jugend gab's noch Sonne-statt-Reagan-Aufkleber im Ikarus zum PA-Unterricht - wobei sich meine brutalst mögliche Verachtung seit der Wende doch merklich hin zum #ipda gefietscherten Anprangern gewandelt hat. Aber ich prangere nicht nur an - nein, ich mache mich auch gern über die offenbare Blödheit amerikanischer Internetz-Unternehmen lustig - haben wir Adressbuch ausdruckend letzte Woche ja alle gemacht.
Die PR-Maschine für _das_ Blog-Projekt 2012 looft - heute: Radio. @antischokke und @barbnerdy haben den hashtag #ironbloggerberlin eingepackt, sind inne Brandenburger Landeshauptstadt gefahren und erzählen dem Radio-Moderator mit der weltbesten Radio-Lache, was und wer und wieso. Ich hoffe auf entsprechenden Upload.
Ach, Radio Fritz - da denke ich ganz spontan an den Wosch-Tüpen und an den Blaumond-Kuttner und an die Tekkno-Marusha. Es war eben nicht alles schlecht vor dem Einrasten der Küchenradio-Frequenz aufs Erwachsenenradio. :)
Nein, die Serie der Brandanschläge auf Autos in der Hauptstadt scheint irgendwie doch nicht vorbei - vielleicht nur nicht mehr so medial präsent. Heute Nacht konnten wir quasi vor unserer Haustür so einen Brand in extrem beklemmender Weise verfolgen: