Schlagwort-Archive: Social Network

SXSW 2013 und Close und Speeker

Immer wenn drüben beim Amerikaner das SXSW Jugendfestival stattfindet (Ich will da bitte auch mal hin!), ist stark zu erwarten, dass neuer Social Network Stuff aufpoppt – die älteren Leser erinnern sich sicher noch an den entsprechenden Moment von Twitter und Foursquare.

So geschehen mit Close (Noch nicht verfügbar, aber E-Mail kann man den JungsInnen schon in den Rachen werfen. #check) und Speeker (patsch ich mir gerade aufs PoserPhone). Wer zuerst kommt, ist hipp und kann sich vielleicht schon zur #rp13 entsprechend seiner vierstelligen Mitgliedersnummer schön pro fühlen.

So, und jetzt muss ich Schrippen holen. Schönen Sonntag noch!

 

Lasst uns Freunde bleiben

Ich habe gestern Abend neulich das bleibfreunde Experiment beendet, wie geplant. Die Wiederentdeckungs-Euphorie war ja bereits kurz nach Aktivierung und paar Tagen exzessiver Nutzung des Premium-Accounts verflogen, und danach gab’s dann nur noch regelmässiges Gelösche des Newsletters sowie erfolgloses Getschekke der Postbox (Gut, was soll man da auch dauernd schreiben? Vielleicht „Ich bin _wirklich_ froh, dass wir uns wiedergefunden haben. Echt! Ich schreib’s dir morgen noch mal, OKee?!“ Mmh?).

Habe die guten Bekannten aus POS und EOS Zeiten noch bisschen mit zeitgemässen Kontakt-Möglichkeiten versorgt (Wobei ich nicht glaube, dass der Grossteil keine andere Tools als Facebook und Whatsapp benutzt.), und vielleicht konnte ich mein aktuelles Branding „Moellus“ ja glaubhaft verklickern. Nix für ungut stayfriends, aber IMHO habt ihr euren Zenith in Zeiten von Fratzenfibel & Co schon überschritten.

PS:
Vielleicht wundert sich der eine oder andere der KlassenkumpelInnnen von damals jetzt über einen Karl Marx in seiner virtuellen bleibfreunde Hood – soviel Spass muss sein. #hoho

App.net, aha

OKee, ganz grandioser und erfolgreicher Crowdfunding Endspurt beim App.net Dingbums. (überhaupt Crowdfunding: die „IronSky“ Geschichte hat mich beeindruckt, und ich bin extremst auf diese dahin-designte Android-Konsole „Ouya“ gespannt.)


ach, schau an!

App.wott? – nun ja, bisschen Status und Timeline, dann was mit „Herausforderung“ (Twitter, Fratzenfibel) und vor allem: Abo statt Werbung. In echt now? Der Nutzer soll mittels Jahres- oder whatever Abo (einen zentralen) Service unterhalten, damit keine Werbekunden „nerven“? Ach, ich weiss nicht. Werbung ist IMHO Teil des Business, ich sehe das vermutlich zu entspannt, um genug Fanboyism für die Idee von App.net entwickeln zu können. („App.net“ klingt IMHO eher nach einer weiteren verschissenen App-Überblicks-App, oder?)

Und: Was unterscheidet die Butze dann (ganz) grundsätzlich von status.net/identi.ca? (Auch wenn App.net ne Nummer mehr glossy und snappy daherkommt, wenn ich die Demo so durchscrolle.) Eben. Dahindümpeln so wie der einstige Social Netwörk Hoffnungsbringer … wie hiess er gleich … Diaspora. Kritische Masse und so. Und Susi, Peter, Uschi und Klaus machen das ja auch nicht. 

Apropos: Gerade habe ich mal mein vergilbtes (join)Diaspora-Passwort rausgekramt und erfolgreich ins Internetz reingetippt. Ernüchterung macht sich breit. Aber nicht missverstehen: ich bin nach wie vor davon überzeugt, das der dezentrale Pod-Gedanke mehr Daten-Klassenkampf-Potenzial hat als Fratzenfibel & Co. Nur habe ich mir mein Twitter-Wohnzimmer gerade so hyppsch eingerichtet. Wieso sollte ich da jetzt wegswitchen? :)

  • https://join.app.net/
  • https://cynigma.com/2010/07/02/neues-von-diaspora