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Empire Avenue – ein bisschen wie Marx 2.0 (vielleicht)

Liebes Internetz-Tagebuch,

heute berichte ich dir mal vom current big thing, das noch weniger Kapier-Potenzial als Twitter hat: Empire Avenue.

Da ich weder DVD-Player Manuals noch Techcrunch-Firmen-Profile lese, weiss ich nur, dass es sich hierbei wohl um einen Marktplatz der 2.0 Eitelkeiten bzgl. der eigenen und anderer Marken handeln muss – bestehend aus bisschen neumodischem Kapitalismus (EA-Spielgeld in andere 2.0 Tüpen und Ressourcen investieren und einsacken), viel Data Becker Homepage Inspiration (schicke Seite und so) und der Hoffnung, sich all den Netz-Schotter mal in riehl auszahlen zu lassen (Kursziel: Eigenheim in Nordnorwegen). Und: Ich denke, ich bin angefixt, denn ich schaue alle paar Stunden mal nach, wie mein Kurs sich gerade so entwickelt (looft juut!).

Anlass für diese Internetz-Notiz ist übrigens die deutschsprachige Elektro-Broschüre, die von den hochgeschätzten Kollegen Markus Breuer (@markus_breuer) und Marc Thomalla (@marcthomalla) in liebevoller Heimarbeit geklöppellt und gerade erst veröffentlicht wurde. Da sollte der Amerikaner aber mal dankbar sein, dass sich die zwei Dschörmens dieser schwierigen Materie annehmen!

Just warte ich mal auf meine ‚Daily Earnings Summary‘ Post, um wieder ausschweifend akkumulieren zu können, denn aktuell ist das Konto mit 6,16 Geldeinheiten alles andere als gefüllt.

PS: Übrigens glaube ich, dass alle grossen #zweinullscheiss Player hinter dem Projekt stecken – denn Motivtion des Ganzen ist es ja letztlich, zwecks Kursraketentum ordentlich Content auf allen Kanälen zu produzieren: hochladen, schreiben, gut finden, wottschen usw. – ganz schön clever!

PPS: Ich habe schon wie blöde und bis Anschlag in Kosmar und Mietezahler investiert – könnten die Herren nun bitte endlich mal das Börsenparkett betreten? #kthxbye

Social Media Monitoring does work!

Social Media kann und macht ja inzwischen jeder, und das ist ja auch gut so. Und was braucht’s noch? Ein entsprechendes Monitoring natürlich – die Businesskasper sprechen hierbei naheliegend von Social Media Monitoring. Da wird dann geklärt, wie sich diese oder jene Marke krass oder unkrass entwickelt oder wie das undankbare und stets rummaulende Verbraucherpack auf das 586. Gerät des nordischen der-Entwicklung-hinterher-renn-Kommunikationsriesen reagiert. Naja, theoretisch jedenfalls. Denn praktisch ist das noch alles ganz neu und alles nicht so einfach, wie man angesichts der wenigen bunten #zwnonull Knöppe vielleicht denken mag.

Dass es aber doch einfach geht, krichte ich gestern mit: Intershop gibt’s ja krasserweise noch immer und die machen auch in #zwonull – tschekkt das:

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» I just wanna go to the Konsum.

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» Dieser Umstand wird hier entsprechend verarbeitet.

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» Jena tut monitoren und raffen und back striken tun. #yeah

Völlig 1.0 ist der, der nun meinen mag, dass da hinter der Intershop-Twitter-Fassade kein Radian6, Viralheat, Press Army oder sonstiges kuhles Maschinchen rattert, sondern ein paar Jenaer Azubis am Siemens-Nixdorf-Schirmchen auf der Jagd nach Intershop related Tweets rumchillen. Hallo Intershop, könnt ihr diesen edge bleeding blog post mal finden und dieses Statement confirmen tun? Danke!

:: http://www.intershop.com/
:: http://twitter.com/moellus
:: http://twitter.com/chaosblog
:: http://twitter.com/intershop
:: http://www.radian6.com/
:: http://viralheat.com/
:: http://pressarmy.com/