Immer mehr junge Menschen (und alte Säcke auch) geben sich dem fragwürdigen Selfpressure hin, Woche für Woche mindestens ein Fitzelchen Content ins Internetz reinzuschreiben. Liest eh kein Schwein, ausser vielleicht andere Verstrahlte dieser sogenannten Netzgemeinde. Dann gibt's alle paar Monate mal ein in-riehl-treffen-Event, um die Westkohle in Piwo einzutauschen und gut ist. Naja.
Die PR-Maschine für _das_ Blog-Projekt 2012 looft - heute: Radio. @antischokke und @barbnerdy haben den hashtag #ironbloggerberlin eingepackt, sind inne Brandenburger Landeshauptstadt gefahren und erzählen dem Radio-Moderator mit der weltbesten Radio-Lache, was und wer und wieso. Ich hoffe auf entsprechenden Upload.
Ach, Radio Fritz - da denke ich ganz spontan an den Wosch-Tüpen und an den Blaumond-Kuttner und an die Tekkno-Marusha. Es war eben nicht alles schlecht vor dem Einrasten der Küchenradio-Frequenz aufs Erwachsenenradio. :)
Zunächst befand ich mich auf der Suche nach dem schmissigen #ironbloggerberlin Logo, das es aber offenbar (Shit, oder heisst es offensichtlich? Ich kann mir das nicht merken.) noch nicht gibt. Jedenfalls nicht bei der Frau, die Schuld an allem ist. Aber auch nicht drüben beim Master of #zimmerkontrolle - der hatte nur ein paar funky alte-Säcke-Mucke-Vietschohs auf seiner Hohmpädsch. Dann noch flink ein Hyperlink rüber zum Rhineländer mit dem krassen Matchbox im Wordpress-Header, aber auch da kein Logo. Und statt Mucke bei ihm eine lobpreisende Einschätzung der #ironbloggerberlin Idee - die jedoch leicht konträr zu meiner ist: der #ironbloggerberlin (bzw. #ironbloggerbonn - #hihi) Zwang baue Hemmungen ab und führe zu Kleinoden.txt ... mmh. Ich habe eher die Panik, dass da die Qualität unter der erzwungenen Quantität leiden könnte. Aber muss ja nicht - so ne Woche ist vermutlich doch lang genug, um nicht nur nicht die "fünf Piepen zahlen" zu müssen, sondern vor allem, den brainstorm ins Klapprechner-Device umleiten zu können. Wär ja schön. Und wer weiss, was die Generationen nach uns mal von dieser beknackten self-pressure-ierung denken werden.
Immer wenn ich keine Idee für den Titel eines Blogposts habe, schaue ich Programmvorschau auf #superrtl. Hat ja wieder ganz superprächtig gepasst (s.o.).
(Ohje, ich stehe ja total unter #pressure - und schuld daran ist vor allem @antischokke mit ihrem wahnwitzigen #ironblogger Projekt. Wieso nur habe ich mich darauf eingelassen? Selbstaufgabe via Projekt #hartejungs hätte es doch auch getan - gleich mal wach bleiben, die Germina Sachen überwerfen und hip durch den Volkspark dschoggen, noch bevor die Sonne auftaucht. Stimmt, auch beknackt! Schau ich also doch besser gleich schweissgebadet auf die Uhr des PoserBooks und ermittele instantly, noch eine gute Stunde zum Schwafeln und Bildchen Raussuchen zu haben. Ich schliess erst mal die Klammer.)