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Pinterest pinteressiert mich eigentlich nicht so.

 

Liebes Internetz-Tagebuch,
 
sei nicht traurig, dass ich nach der gestrigen Ankündigung doch erst heute was zum Thema Pinterest in dich reinschreibe. Stullen geschmiert, auf Couch geparkt, weggepennt – du kennst das.
 
Also Pinterest – bzw. Pinspire, denn ich muss immer zwei mal überlegen, welche von beiden Hohmpädsches jetzt das Original und welche die verschissene german Kopierkatze ist. Ich pack mal Logo hin, damit es mit dem Merken doch noch klappt. 
 
Gestern gab’s zwei kleine Schockwellen zum Thema, die meine Aufmerksamkeit weckten: 

 

 

Die erste Verknüpfung nimmt den rechtlichen Aspekt unter die Lupe – was mit german Angst also, klar: Kann ja nicht einfach jeder kommen und durch Pinteressieren schwupps ne Kopie von toll.gif dort auf dem persönlichen pinterest Board kreieren. Oder doch? (So wie es schon bei posterous.com und Konsorten seit Jahren praktiziert wird.)

Verknüpfung #2 dann lässt uns einen Blick ins Gefühlsleben von Mr. Shoppero werfen – jedenfalls bzgl. seiner geistigen Pintereset-Shoppero-Achse. Ich hätte da zwar nicht unbedingt ne Parallele gezogen, aber der Mann kennt sich aus, schreibt ja auch ab und an was ins Internetz rein. (Shoppero war IMHO so ne ich-hab-das-und-das-gadget-protz-Seite, wenn ich mich recht erinnere, und Punkte gab’s auch – hej, wie issn mein Punktestand?!)

Fazit: Bleibt abzuwarten, wann die ersten Rechtsverdreher sich nicht statthaft gesharten vornehmen werden – vermute ich stark. Und dann diese Traffic- und Reichweite-Fantasien … so what?

Ich selbst kann mit Pinterest absolut nix anfangen – wenn ich was toll finde, wird entweder der Seiteninhaber dermassen mit Quellen-Angaben vollgeschleimt, dass er gar nicht anders kann, als meine Erwähnung als Huldigung zu würdigen. Und zweitens: so ne direkte Übernahme von fremden – sei er auch noch so anonym und schwachsinnig – Content vermeide ich, wenn es nur geht. Entweder ich hab selbst entsprechendes Multimedia (immer noch ein geiles Buzzword, oder?) Element oder ich bediene mich bei den Blockwarten und ihrem tollen Bundesarchiv Fundus. 

Pinterest issn Content-Poser-Board. Das ffffound für alle. :)

PS: 
Oh shit, jetzt hab ich einfach das Pinterest Logo gepinterested! #ftw

 

 

Update:

SpOn widmet sich dem Thema. 

 

 

  • http://pinterest.com/
  • http://www.pinspire.de/
  • http://spreerecht.de/social-media-2/2012-02/pinterest-und-die-rechtlichen-grenzen-beim-teilen-und-verlinken
  • http://lumma.de/2012/02/03/pinterest-regt-mich-auf/
  • http://ffffound.com/
  • http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,813571,00.html

 

 

Ich brauch da mal deine Meinung zum #superprojekt! #kthxbye

Liebes Internetz, im kommenden Jahr möchte ich mit einer neuen Content-Schleuder durchstarten AKA (Der Name ist wirklich total toll!). Und da trete ich gerade auf der Stelle, weil ich null Tschekkung habe, wie ich es anpacke – aber nicht so generell (#hoho), sondern nur in diesem einem Punkt: Bestands-Content. (Die Sache mit dem Wulff hat mich nämlich zum Nachdenken gebracht – ich bin ja auch für Offenheit und Transparenz und so. Deshalb frag ich dich.)

Weil: Vorsprung durch readme! war all die Jahre nicht umsonst eines _der_ Top-Ten Tech-Blogs of BRD – daran gibt’s nix zu rütteln. Immer am Puls der Zeit, stets TechCrunch und Gutjahr ein Stück voraus – klar, so kennt man dieses Blog. Aber nun will ich mehr! Ich hab Bock auf ne NBI reloaded – und zwar nicht nur mit dem üblichen Tech-Scheiss, sondern auch mit den anderen 99 % u know. Und ja – Spreeblick kann sich schon mal warm anziehen, ganz warm!

Ich komme zurück zur eigentlichen Frage: Was mache ich mit den Inhalten dieses (und noch eines anderen) Blogs? Droppen oder mitnehmen? Isses gar unkuhl, sich überhaupt mit so ner Idee zu befassen? Gibt’s irgendwo ne verschissene Blogiquette, wo ich das nachlesen könnte? Bitte helft mir – ich hab doch keine wirklich Ahnung von Social Media und Blogs und Iron Content schon gar nicht. @horax kann ich nicht fragen, der sammelt gerade die Milchgeldbeiträge für Januar 2012 ein.

Danke!

PS: Ich suche noch Ko-Autoren – biete Schlüsselbänder (mmh, naja vielleicht später mal) und unendlichen Ruhm!

  • http://www.tagesschau.de/inland/wulff600.html
  • http://techcrunch.com/
  • http://gutjahr.biz/blog/
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Berliner_Illustrierte
  • http://www.spreeblick.com/
  • http://www.antischokke.de/2011/12/18/ich-werde-iron-bloggerin-echt-jetzt/
  • http://d-64.org/

 

Empire Avenue – ein bisschen wie Marx 2.0 (vielleicht)

Liebes Internetz-Tagebuch,

heute berichte ich dir mal vom current big thing, das noch weniger Kapier-Potenzial als Twitter hat: Empire Avenue.

Da ich weder DVD-Player Manuals noch Techcrunch-Firmen-Profile lese, weiss ich nur, dass es sich hierbei wohl um einen Marktplatz der 2.0 Eitelkeiten bzgl. der eigenen und anderer Marken handeln muss – bestehend aus bisschen neumodischem Kapitalismus (EA-Spielgeld in andere 2.0 Tüpen und Ressourcen investieren und einsacken), viel Data Becker Homepage Inspiration (schicke Seite und so) und der Hoffnung, sich all den Netz-Schotter mal in riehl auszahlen zu lassen (Kursziel: Eigenheim in Nordnorwegen). Und: Ich denke, ich bin angefixt, denn ich schaue alle paar Stunden mal nach, wie mein Kurs sich gerade so entwickelt (looft juut!).

Anlass für diese Internetz-Notiz ist übrigens die deutschsprachige Elektro-Broschüre, die von den hochgeschätzten Kollegen Markus Breuer (@markus_breuer) und Marc Thomalla (@marcthomalla) in liebevoller Heimarbeit geklöppellt und gerade erst veröffentlicht wurde. Da sollte der Amerikaner aber mal dankbar sein, dass sich die zwei Dschörmens dieser schwierigen Materie annehmen!

Just warte ich mal auf meine ‘Daily Earnings Summary’ Post, um wieder ausschweifend akkumulieren zu können, denn aktuell ist das Konto mit 6,16 Geldeinheiten alles andere als gefüllt.

PS: Übrigens glaube ich, dass alle grossen #zweinullscheiss Player hinter dem Projekt stecken – denn Motivtion des Ganzen ist es ja letztlich, zwecks Kursraketentum ordentlich Content auf allen Kanälen zu produzieren: hochladen, schreiben, gut finden, wottschen usw. – ganz schön clever!

PPS: Ich habe schon wie blöde und bis Anschlag in Kosmar und Mietezahler investiert – könnten die Herren nun bitte endlich mal das Börsenparkett betreten?

Ich habe OpenStreetMap wiederentdeckt.

Gerade stiess ich auf diesen Tweet von @BitBoutique – bzgl. was mit Online-Kartendiensten in der Volksrepublik und ihrer Frage nach OpenStreetMap diesbezüglich. OpenStreetMap ist eine tolle Sache (ohje, ‘tolle Sache’ schrieb ich doch neulich erst) und China muss fallen (so im Tunesien-Kontext etc.) – beides klar.

Wie auch immer – an dieser Stelle einfach mal nur fix die Meldung, dass ich mich endlich mal praktisch dem OpenStreetMap-Projekt zugewandt habe: aber nicht nur wild Rumtracken und die GPX Files dann auf irgendeiner Wolke abladen, sondern auch Rumkartieren und so. #workinprogress

Tracking mach ich jetzt seit knapp zwei Jahren mit dem Androiden, und an der Vobis-Highscreen-Workstation wird dann neuerdings mit dem famosen JOSM rumeditiert. Und auch wenn sich das alles ein wenig kommunistisch anfasst – ich fühl mich ja toll, wenn ich diesen Content ins Internetz stelle. #datalove

Nächtes Projekt: mittels Openlayers eine hyppsche Verknüpfung im Drupal hq konnektieren. #mp

PS: Und an dieser Stelle mal Danke an Microsoft! (Ja, ich habe echt lange mit diesem Satz gerungen. :)