Ich habe ja bis zum heutigen Tag diesen Hype (gefühlte 30 Milliarden Feed-Sauger) um den german A-Blogger nicht so richtig verstehen können (Prinzip Herdentrieb vielleicht?), aber nun schreib ich doch mal was dazu. Oder besser gesagt zur aktuellen Schockwelle, die bis gen Gala-Ersatzblatt SpOn reichte: Verkauft er sein Blog wirklich? An die Nasen, die auch schon den Drecks-Facebook-Klon eingeshoppt haben? An einen russischen Oligarchen? (mehr » about rb geht, kosmar kommt)
Ich neulich draussen und offline so schön am Socialisen mit einer Bekannten (um die 30), die ich vor Jahren das letzte mal getroffen hatte. Zum Abschluss noch die übliche 2.0-Frage, ob sie denn bloggen würde:
sie: "Ob ich was?"
ich: (Mmh. Mmh?) "Ob du ein blog hast mein ich."
sie: "Einen Block? Was zu schreiben?"
ich: (Platzhalter für keine Worte =)
1.0 ist weiter verbreitet als man wahrhaben möchte.
Jetzt darf ich nicht mehr über meine studiVZ-enden Kollegen ablästern. Schlimmer noch - ich habe gestern aktiv Werbung für dieses 2.0-im-1.0-Design-Produkt betrieben. Hoffentlich grüssen mich die Leute nächste Woche noch am Tasskaff-Automaten. Ich sollte solche entscheidenden Schritte ausführlicher überdenken ... (mehr » about meinVerZeichnis (nein, nicht mein Verzeichnis))
Umso mehr eine Web-, btl- oder SAP-Anstöpsel-Bude den 2.0 Gedanken auch im eigenen intra-business verinnerlicht hat, desto wahrscheinlicher ist, dass ihre doppelt freien Lohnarbeiter in der Zeit von 0800 bis 1800 - klar, abgesehen vom Wochenende - Twitter benutzen.
Wenn mir nüscht einfällt, blogge kritzel ich mal was ganz tolles in 2.0'ish.
Ausserdem wird das Geheimprojekt Waldkombinat somit doch noch urst berühmt: